Mit Antrieb in die Zukunft

Ende Oktober trafen sich die Mitglieder des Störcheclubs in besonderer Location: Süverkrüp Mercedes-Benz lud in seinen neu gestalteten Showroom in Kiel ein und gab einen Einblick in die Zukunft der Automobilität.

Constantin Niemann, Assistent der Geschäftsführung und die 5. Generation des Familienunternehmens, hieß das regionale Sponsorennetzwerk in den innovativen Räumlichkeiten willkommen: „Wir erfinden hier Neues, haben uns verjüngt und schaffen Erlebnisse. Die Menschen sollen eine gute Zeit und schöne Events bei uns erleben. Wir haben eine große Bereitschaft, uns mit Neuem auseinanderzusetzen.“ Das Neue, an diesem Abend in Form des vollelektrischen Mercedes EQS, konnte anschließend direkt vor Ort praktisch erlebt werden. Mit unter anderem 785 Kilometern Reichweite, Hinterachslenkung, Digital Light und Beifahrerdisplay sieht er aus, „als wären wir in der Zukunft angekommen.“ Ein Erlebnis, wie es sonst nur der Sport schafft: „Privat bin ich großer Fußballfan, habe lange beim TSV Kronshagen gespielt und erinnere mich sehr ungerne an die Pleiten gegen die KSV Holstein. Schon als kleiner Junge bin ich bei Holstein Kiel aufgelaufen. Erlebnisse schaffen verbindet uns und den Verein“, so Constantin Niemann. Dem konnte auch Wolfgang Schwenke, kaufmännischer Geschäftsführer der KSV Holstein, zustimmen: „Manchmal muss man in Emotionalität investieren, das ist im Fußball genauso.“

Der Abend verlief anschließend weiter sportlich: Marcel Rapp, neuer Cheftrainer der Störche, beschrieb seine ersten Eindrücke von Kiel. „Ich wurde hier sehr gut aufgenommen. Aktuell befinde ich mich noch in einem Mikrokosmos, habe aber schon viele nette Mitarbeiter und das Trainerteam kennengelernt. Inzwischen habe ich auch ein Appartement gefunden, sodass meine Frau und meine beiden Kinder bald nach Kiel kommen können. Sie freuen sich schon sehr auf die Schiffe und das Meer, denn die gibt es im Süden eher selten.“ Auch fußballerisch konnte sich Marcel Rapp bereits eingewöhnen: „Das ist ein Prozess, dass sich die Mannschaft auf den Trainer einlässt und andersherum. Aber wir haben ihn begonnen, die Mannschaft macht schon vieles besser als zu Beginn. Wir versuchen, alles herauszuholen und den Bock noch umzustoßen.“

Weiterer sportlicher Gast war Benedikt Pichler, der im Sommer vom österreichischen Bundesligisten FK Austria Wien zu Holstein Kiel wechselte und von seinem Start in Kiel berichtete: „Ich freue mich sehr, hier zu sein, ich habe hier eine zweite Heimat gefunden. Es ist für mich noch etwas surreal am Meer zu leben, aber es fühlt sich gut an und tut auch meiner Allergie gut. Ich bin begeistert von der Landschaft, denn in Wien war das Grünste, das ich gesehen habe, vielleicht mal ein Baum.“ Unterschiede zum Fußball in Österreich kann er vor allem im Verhalten der Fans erkennen: „Die Euphorie ist hier eine ganz andere. In Österreich schauen 25.000 Zuschauer bei DEM Highlight-Duell zu und hier sind es bei jedem Spiel so viele. Fußballerisch ist sonst vieles gleich, der Ball ist gleich groß und gleich rund, das bewegt sich auf einer ähnlichen Ebene. Die Liga ist hier aber taktischer.“ Erfahrung konnte der 24-Jährige bereits in vielen Ligen sammeln: „Ich habe in jeder österreichischen Liga mindestens mal ein Spiel gemacht und nun bin ich hier gelandet.“

Neuer Antrieb, neuer Trainer, neue Spieler – auch neue Partner waren beim Stammtisch zu Gast. So spendete BoConcept, Designermöbelgeschäft aus Kiel, seine „Designikone Nummer 1“, einen roten Sessel, der, mit Autogrammen der Störche versehen, für die Flutopfer versteigert werden soll – eine Herzensangelegenheit für Stefan Meier, Inhaber des Möbelgeschäfts. Ebenfalls für einen guten Zweck setzt sich der neue Partner myboo ein, der Fahrräder mit einem Rahmen aus Bambus für ein soziales Projekt in Ghana herstellt und vertreibt – auszuprobieren beim nächsten Stammtisch. Die Störche bleiben also in Bewegung: Mobil, engagiert und innovativ.

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