DFB-Pokal-Halbfinale: KSV zu Gast bei Borussia Dortmund

Im Halbfinale des DFB-Pokals gastieren die Störche Anfang Mai im Dortmunder Signal Iduna Park

Nun steht es fest: Die KSV ist in ihrem ersten Halbfinale im DFB-Pokal in seiner heutigen Form bei Borussia Dortmund zu Gast. Das ergab die Auslosung, die am Sonntagabend im Rahmen der ARD Sportschau durchgeführt wurde.

An der Seite von Ziehungsleiter und U21-Nationaltrainer Stefan Kuntz bescherte Bärbel Wohlleben den Störchen ein Auswärtsspiel im Dortmunder Signal Iduna Park. Die 77-Jährige war die erste Frau, die ein von der Sportschau ausgezeichnetes „Tor des Monats“ erzielte, und fungierte bei der Auslosung als Losfee. Im zweiten Halbfinale hat der Sieger der Partie Jahn Regensburg – Werder Bremen Heimrecht gegen RB Leipzig.

Für die Kieler kommt es somit zu einem Wiedersehen mit dem BVB, nachdem man zuletzt am 7. Februar 2012 im Viertelfinale des DFB-Pokals auf die Borussia getroffen war. Vor knapp neun Jahren unterlagen die Störche als damaliger Regionalligist dem späteren Pokalsieger nach Toren von Robert Lewandowski, Shinji Kagawa, Lucas Barrios und Ivan Perisic vor 11.522 Zuschauern im Kieler Holstein-Stadion mit 0:4.

„Wir werden die Aufgabe mit norddeutschem Enthusiasmus abarbeiten“, sagte KSV-Geschäftsführer Sport Uwe Stöver unmittelbar nach der Auslosung augenzwinkernd. „Es ist natürlich kein leichter Gegner“, ergänzte Kapitän Hauke Wahl, „aber es hätte auch keine leichten Gegner gegeben, weil es ein Halbfinale ist. Ich hätte mir persönlich ein Heimspiel gewünscht, aber in Dortmund zu spielen, ist auch nicht so verkehrt. Von daher freuen wir uns als Mannschaft ganz besonders auf diese Aufgabe.“

„Vielleicht ist das der Grund, weshalb Holstein dieses Mal die nächste Runde erreicht und somit ins Pokalfinale einzieht“, hofft Christian Jürgensen, der beim letzten Aufeinandertreffen beider Klubs im Jahr 2012 die Kieler Kapitänsbinde trug, dass sich das im Vergleich zum damaligen Duell getauschte Heimrecht positiv für die Störche auswirkt. „In dieser Saison ist alles möglich. Natürlich muss alles passen, aber ich bin überzeugt, dass Holstein auch in Dortmund eine Chance hat. Ich drücke die Daumen“, so Jürgensen. Gerd Schildt, früherer Holstein-Trainer, aktueller Coach der KSV-Traditionself und Ex-BVB-Bundesligaspieler hielt es diplomatisch: „Bei mir schlagen zwei Herzen in meiner Brust. Ich bin auf jeden Fall im Finale!“

Die beiden Halbfinalpartien werden am 1. und 2. Mai ausgetragen, eine genaue Terminierung steht noch aus.

Erinnerungen an das letzte Aufeinandertreffen im Februar 2012:

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