KSV gastiert bei Aufsteiger Würzburger Kickers

Die Störche um Marco Komenda wollen auch in Würzburg punkten

Vierter Spieltag, vierter Neuling – wenn die KSV am Sonntag um 13.30 Uhr bei den Würzburger Kickers in der Flyeralarm-Arena antritt, ist es für die Kieler direkt zu Saisonbeginn das vierte Spiel in Folge gegen ein Team, das in der Vorsaison noch nicht in der 2. Bundesliga gespielt hat. Nachdem die Störche bereits zuhause die beiden Erstliga-Absteiger SC Paderborn (1:0) und Fortuna Düsseldorf (2:1) besiegt sowie bei Aufsteiger Eintracht Braunschweig die Punkte geteilt haben (0:0), geht es mit den Kickers gegen den letzten noch verbliebenen „Neuzugang“ in Liga zwei. Auch am Würzburger Dallenberg will die KSV punkten, um nach dem vierten Spieltag weiterhin ungeschlagen zu bleiben.

Den Gastgebern gelang in der vergangenen Spielzeit nach einer turbulenten Saison dank eines starken Schlussspurts in der 3. Liga tatsächlich noch der Sprung auf Tabellenplatz zwei, was gleichbedeutend mit dem direkten Aufstieg in die 2. Bundesliga war. Nachdem die Franken in der Saison 2015/16 unter Coach Bernd Hollerbach erstmals den Sprung in die zweithöchste deutsche Spielklasse geschafft hatten (am Ende folgte der direkte Wiederabstieg), gelang ihnen dieses Kunststück im Juni dieses Jahres erneut. Die Mannschaft des damaligen Trainers Michael Schiele stand am 29. Spieltag noch auf Platz 8, ehe dank sechs Siegen aus den letzten neun Spielen noch Rang zwei erreicht werden konnte. In der noch jungen Zweitliga-Saison holten die Unterfranken nach zwei Niederlagen zum Auftakt (0:3 gegen Erzgebirge Aue, 0:1 bei Fortuna Düssledorf) im letzten Ligaspiel dank eines 2:2-Unentschiedens den ersten Saisonpunkt. Im DFB-Pokal verpassten sie aufgrund einer 2:3-Niederlage gegen Hannover 96 das Erreichen der zweiten Runde. Ende September entschieden sich die Verantwortlichen, Aufstiegstrainer Schiele zu beurlauben. Noch am selben Tag wurde mit Michael Antwerpen ein Nachfolger präsentiert, der ebenfalls im Sommer dieses Jahres den Aufstieg in die 2. Liga gefeiert hatte – allerdings mit Ligakonkurrent Braunschweig, der sich anschließend dennoch von dem 49-Jährigen. Nun soll Antwerpen den Würzburgern also zum Verbleib in Liga 2 verhelfen.

KSV-Coach Ole Werner zum Gegner: „Wir treffen auf einen Gegner, der sich gut verstärkt hat. Würzburg hat defensiv eine sehr gute Organisation und ist als Mannschaft sehr griffig. Es wird eine unangenehme Aufgabe, die von unserer Seite ein hohes Maß an Geduld, Konzentration und Intensität erfordert. Sie haben gezeigt, dass sie in der 2. Liga mithalten können.“

Werner zur KSV: „Wir wollen die Leistungen, die wir bisher gezeigt haben, in Würzburg bestätigen. Wir stellen uns dieser anspruchsvollen Aufgabe mit einer breiten Brust. Für uns geht es darum, mit den Gedanken bei uns zu sein und die eigene Leistung zu bringen, um für ein gutes Ergebnis in Frage zu kommen.“

Personelle Situation: Noah Awuku befindet sich nach seiner Achillesfersenoperation weiterhin in der Reha, Fin Bartels fällt wegen eines Muskelfaserrisses aus und Lion Lauberbach muss wegen Achillessehnenproblemen passen. Zudem befindet sich Thomas Dähne wegen eines positiven Covid-19-Tests weiterhin in Quarantäne. 

Medieninfo: Sky überträgt live, der Multimedialiveticker der KSV (liveticker.holstein-kiel.de) liefert ab 13 Uhr alles Wissenswerte rund um das Spiel, ab 13.30 Uhr dann aktuelle Zwischenstände, Fotos und Interviews.

Die PK vor #FWKKSV:

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