Mattersburg-Experte David Atanga

KSV-Neuzugang spielte einst für Holsteins nächsten Testspielgegner

Knapp zwei Wochen ist es her, dass sich David Atanga der KSV Holstein anschloss. Trotz der kurzen Eingewöhnungszeit wirkt der 22-Jährige bereits gut integriert, lacht viel und deutete seine Qualitäten in den Einheiten der letzten Tage bereits mehrfach an. Am Samstag steht für den Ghanaer ein besonderes Spiel an: Wenn die Störche um 15 Uhr mit dem Testspiel gegen den SV Mattersburg das Trainingslager im österreichischen Bad Tatzmannsdorf beschließen, trifft Atanga auf den Klub, für den er von Januar bis Juni 2017 selbst spielte.

„Ich wollte schon so lange gegen Mattersburg und meine ehemaligen Mannschaftskameraden spielen“, verrät der schnelle Offensivspieler. „Schön, dass es jetzt endlich klappt.“ Atanga wechselte als 19-Jähriger 2015 zu RB Salzburg und war zwei Jahre später als Leihspieler sechs Monate für den Klub aus dem Burgenland aktiv. An das halbe Jahr beim österreichischen Erstligisten habe er durchweg positive Erinnerungen, berichtet der Flügelflitzer, der schon vor einigen Tagen Kontakt mit einigen früheren Weggefährten hatte. „Sie haben mir gesagt, dass ich kein Tor schieße und nicht an ihnen vorbeikomme“, erzählt der Linksfuß, „aber wir schauen mal, was Samstag passiert.“ Mit den Jungs über Fußball zu sprechen, ist auf jeden Fall lustig.“ Ursprünglich war das Testspiel am Samstag um 17 Uhr im rund 70 Kilometer entfernten Mattersburg geplant, doch Holsteins Gegner berief relativ spontan ein Kurztrainingslager von Freitag bis Sonntag im Kieler Hotel ein, sodass die Partie nun bereits um 15 Uhr in Bad Tatzmannsdorf angepfiffen wird. Praktisch für Holsteins Neuzugang, der dadurch bereits am Freitag mit seinen Ex-Kollegen in der Hotellobby plauschen konnte.

Holsteins neue „Mitbewohner“ starten ebenfalls in zwei Wochen in die neue Spielzeit. In der Vorsaison verpasste der Klub, der 2013 aus der ersten Liga abstieg und 2015 in selbige zurückkehrte, als Tabellensiebter knapp die Meisterrunde. „Kiel hat eine gute Spielanlage und ist bekannt für seine variantenreiche Spieleröffnung“, wusste Mattersburgs Trainer Franz Ponweiser auf dem Weg zum benachbarten Trainingsplatz über die KSV zu berichten. „Es wird sicherlich ein interessanter Test.“ Und was sagt wiederum Mattersburg-„Experte“ David Atanga vor dem Duell gegen seinen früheren Verein? „Sie haben sich im Vergleich zu damals verbessert. Aber wir haben auch eine gute Mannschaft. Beide Teams haben ein ähnliches Niveau. Mal schauen, was am Samstag passiert“, so Atanga. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

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