Schneekloth als DFB-Vizepräsident bestätigt – Petersen zum Beisitzer des DFB-Sportgerichts gewählt

KSV-Präsident Steffen Schneekloth (li.) und Heiko Petersen, Referent des KSV-Präsidiums, wurden am Freitag mit DFB-Ämtern betraut. Schneekloth geht in seine nächste Amtszeit als DFB-Vizepräsident, Petersen wurde zum Beisitzer des DFB-Sportgerichts ernannt.

Beim 44. Ordentlichen DFB-Bundestag wurden am Freitag mit Steffen Schneekloth und Heiko Petersen zwei KSV-Delegierte mit DFB-Ämtern betraut. KSV-Präsident Schneekloth wurde in seinem Amt als Vizepräsident des DFB bestätigt. Zudem wurde Petersen, bei der KSV als Referent des Präsidiums tätig, zum Beisitzer des DFB-Sportgerichts ernannt.

Für Steffen Schneekloth, der zudem seit 2019 als DFL-Vizepräsident sowie als 3. Stellvertretender Sprecher des DFL-Präsidiums fungiert, ist es die zweite Amtszeit, die weitere drei Jahre beträgt. Als DFB-Vizepräsident gehören unter anderem Grundsatzfragen der Spielklassen-Struktur (3. Liga, Regionalliga), zweitliga-relevante Themen, Grundsatzfragen des Jugendfußballs und der Talentförderung, Frauen-und Mädchenfußball oder Anti-Doping (soweit es die Lizenzligen betrifft) zu Schneekloths Aufgabenbereichen.

Neben seinen ehrenamtlichen Tätigkeiten als Beisitzer im SHFV-Verbandsgericht sowie Vorsitzender des NFV-Verbandsgerichts wird Heiko Petersen in den kommenden drei Jahren als Beisitzer des DFB-Sportgerichts fungieren, welches sich beispielsweise mit roten Karten in den Bundesligen oder Vereinsstrafen wegen Zuschauervergehen beschäftigt. Nachdem er diese Position bereits von 2013 bis 2019 bekleidet hatte, wurde Petersen nun als einer von sechs DFL-Beisitzern des DFB-Sportgerichts gewählt.

Mit Stephan Grunwald und Sabine Mammitzsch bekleiden zudem zwei weitere Schleswig-Holsteiner:innen künftig DFB-Ämter. Der gebürtige Rendsburger Grunwald, bislang Vorsitzender der NFV-Revisionsstelle, wurde zum neuen DFB-Schatzmeister gewählt, die Kielerin Mammitzsch zur DFB-Vizepräsidentin Frauen- und Mädchenfußball. Die Vorsitzende des NFV-Ausschusses für Frauen- und Mädchenfußball tritt das Erbe von Hannelore Ratzeburg (Hamburg) an.

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