Störche erkämpfen einen Punkt in Nürnberg

Janni Serra trifft wuchtig per Kopf zum Ausgleich

Die KSV hat am Dienstagabend im Nachholspiel des 29. Spieltages einen Punkt geholt. Im Max-Morlock-Stadion trennten sich die Störche vom 1. FC Nürnberg 1:1-Unentschieden. Dennis Borkowski hatte die Gastgeber vor der Pause in Führung gebracht, die Janni Serra nach dem Seitenwechsel ausglich.

KSV-Coach Ole Werner nahm im Vergleich zum 3:1-Sieg beim VfL Osnabrück drei Veränderungen in der Startformation vor: Für Jannik Dehm verteidigte Phil Neumann, zudem liefen Finn Porath und Joshua Mees anstelle von Fin Bartels und Fabian Reese auf den Außenbahnen auf.

In der ausgeglichenen Anfangsphase verbuchten beide Seiten erste Abschlüsse. Johannes Geis prüfte KSV-Torhüter Thomas Dähne mit einem Freistoß-Aufsetzer (7.), auf der Gegenseite wischte FCN-Torhüter Christian Mathenia einen schönen Schuss von Jae-Sung Lee aus 16 Metern zur Ecke (8.). Danach war die Partie von Zweikämpfen geprägt, sodass weitere Möglichkeiten erst einmal Mangelware blieben. Nachdem Janni Serra und Joshua Mees eine hohe Hereingabe von Phil Neumann knapp verpasst hatten (29.), lag der Ball kurz darauf plötzlich im Kieler Netz. Dennis Borkowski war zuvor mit Tempo auf die Kieler Abwehr zugelaufen und hatte aus 16 Metern durch die Beine von Hauke Wahl hindurch den linken Innenpfosten getroffen, von wo der Ball ins Tor sprang (31.). Holstein erhöhte den Druck anschließend merklich und drängte auf den Ausgleich, hatte aber nicht die nötige Fortune. So scheiterte Finn Porath nach starkem Zuspiel von Serra per Grätsche am stark reagierenden Mathenia (36.) und Mees verpasste eine Lee-Flanke knapp (44.), wodurch die Franken den knappen Vorsprung mit die Pause nahmen.

Serra sorgt für verdienten Ausgleich

Nach dem Seitenwechsel hatte die KSV zwei Mal Dusel, als zunächst Asger Sörensens Kopfball nach einer Ecke am Lattenkreuz landete (53.) und Borkowski wenig später per Drehschuss aus kurzer Distanz den Außenpfosten traf (58.). Danach fanden die Kieler aber wieder besser ins Spiel – und kamen prompt zum Ausgleich: Johannes van den Bergh hob eine Flanke auf den zweiten Pfosten, wo Serra hochstieg und den Ball per Kopf in den rechten Winkel wuchtete (67.). In der Schlussphase hatte die Mannschaft von Ole Werner wieder mehr vom Spiel, es war jedoch beiden Seiten anzumerken, dass diese intensive Partie Kraft gekostet hatte. Hüben wie drüben gab es kaum noch Torchancen. Die letzte hatte der eingewechselte Fabian Reese, dessen Flatterball aus der Distanz knapp über die Latte des FCN-Gehäuses hinwegsegelte (80.), wodurch am Ende ein unterm Strich gerechtes 1:1-Unentschieden zu Buche stand.

Statistik:

Nürnberg: Mathenia – Valentini, Margreitter, Sörensen, Handwerker – Geis, Krauß, Nürnberger, Möller Daehli – Borkowski (62. Shuranov), Hack (62. Dovedan). Trainer: Klauß.

KSV: Dähne – Neumann (87. Komenda), Wahl, Lorenz, van den Bergh – Hauptmann (64. Arslan), Meffert (87. Dehm), Lee – Mees (55. Reese), Serra, Porath (55. Bartels). Trainer: Werner.

Schiedsrichter: Storks (Velen) – Tore: 1:0 Borkowski (31.), 1:1 Serra (67.) – Zuschauer: keine.

Stimmen zum Spiel:

KSV-Geschäftsführer Sport Uwe Stöver: „Unterm Strich ist das Ergebnis gerecht, auch wenn wir nach der Pause bei den Latten- und Pfostentreffern ein bisschen Glück hatten. Wir haben das Spiel über weite Strecken bestimmt, aber nicht so viele zwingende Chancen wie gewohnt erarbeiten können. Aber es war ausreichend, um ein gerechtes Unentschieden mit nach Hause zu nehmen.“

Thomas Dähne: „Wir nehmen den Punkt gerne mit. Das Spiel war etwas zerfahren. Wir hatten unsere Situationen, waren aber oft zu ungenau. Nürnberg hat es gut gemacht, wobei wir uns auch gut aus den Pressingsituationen lösen konnten. Mit dem Punkt können wir zufrieden sein.“

Phil Neumann: „Den Punkt nehmen wir gerne mit, auch wenn uns drei lieber gewesen wären. Aber Nürnberg hat es nicht schlecht gemacht. Der Punkt kann noch sehr wichtig sein. Darauf bauen wir auf.“

Janni Serra: „Es war ein ausgeglichenes Spiel. Wir hatten etwas mehr Ballbesitz, aber Nürnberg war etwas gefährlicher. Wir haben alles auf dem Platz gelassen, was möglich war.“

Die Pressekonferenz zu #FCNKSV

Phil Neumann im Interview

Impressionen vom Spiel

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