Störche erkämpfen wichtigen Sieg gegen Hannover

Die Störche erkämpften sich im Verbund den Heimsieg

Die KSV hat am Montagabend den dritten Heimsieg binnen sieben Tagen eingefahren. Die Störche gewannen das Nachholspiel des 26. Spieltages im Holstein-Stadion gegen Hannover 96 mit 1:0 (1:0). Das Tor des Tages erzielte Fin Bartels kurz vor der Halbzeitpause.

KSV-Coach Ole Werner nahm im Vergleich zum 4:0-Heimsieg gegen den FC St. Pauli drei Veränderungen in der Startformation vor: Jannik Dehm verteidigte anstelle von Phil Neumann, Jae-Sung Lee begann im Mittelfeld für Ahmet Arslan und Fabian Reese ersetzte Finn Porath auf der offensiven Außenbahn.

In einer ausgeglichenen Anfangsphase näherten sich beide Seiten zunächst aus der Distanz dem gegnerischen Gehäuse an, doch sowohl Jannik Dehm (10.) als auch Florent Muslija (11.) zielten nicht genau genug. Anschließend erspielten sich die Störche ein leichtes optisches Übergewicht und kamen zu klareren Gelegenheiten: Janni Serra traf nach einer Flanke von Fabian Reese den Ball mit dem Schienbein, wodurch dieser rechts am 96-Kasten vorbei ging (12.), und Jae-Sung Lee beförderte eine Dehm-Flanke zwar ins Tor, nahm dabei aber die Hand zur Hilfe, sodass der Treffer zurecht nicht zählte (18.). Doch die Gastgeber blieben dran: Fin Bartels setzte zum schönen Solo an, schlenzte den Ball aus 14 Metern aber hauchzart rechts neben das Tor (24.). Auf der Gegenseite packte KSV-Torwart Thomas Dähne bei den Distanzschüssen von Linton Maina (28.) und Hendrik Weydandt (29.) sicher zu. Holstein mühe sich gegen engagierte Gäste – und wurde kurz vor der Pause belohnt: Reese löffelte den Ball regelrecht auf den zweiten Pfosten, wo Bartels aus spitzem Winkel den Ball vorbei am herauseilenden 96-Keeper Martin Hansen ins lange Eck bugsierte (44.).

Störche verteidigen nach dem Seitenwechsel leidenschaftlich

Nach dem Seitenwechsel kam Hannover mit mächtig Elan aus der Kabine. Simon Falette scheiterte aus guter Position am stark reagierenden Dähne (47.) und Genki Haraguchi setzte den Ball aus 14 Metern drüber (59.). Die Niedersachsen hielten den Druck weiterhin hoch, während die Hausherren sich aufs Verteidigen verlegten und auf Konter lauerten. Jaka Bijol traf nach einer Ecke aus dem Rückraum die Oberkante der Latte (69.) und auch Philipp Ochs‘ Schuss aus der zweiten Reihe strich knapp drüber (71.). Die leidenschaftlich kämpfenden Kieler konnten mit zunehmender Spieldauer für wenig Entlastung sorgen – und mussten auch noch eine Verletzung hinnehmen, in Folge derer Ahmet Arslan per Trage vom Feld gebracht werden musste (81.). Die Roten ließen nicht locker, doch Timo Hübers köpfte knapp drüber (86.). Stattdessen hatte der eingewechselte Finn Porath die Vorentscheidung auf dem Fuß, setzte den Ball jedoch aus elf Metern an den linken Außenpfosten (89.). So musste die KSV weiterhin zittern, überstand die siebenminütige Nachspielzeit dank großem Kampf aber schadlos. Durch den dritten Sieg in Folge kletterten die Hausherren auf Tabellenplatz zwei.

Statistik:

KSV: Dähne – Dehm, Wahl, Lorenz, van den Bergh – Lee (78. Hauptmann), Meffert, Mühling (65. Arslan/84. Neumann) – Bartels (65. Mees), Serra, Reese (78. Porath). Trainer: Werner.

Hannover: Hansen – Elez, Hübers, Falette (75. Gudra) – Maina (60. Schindler), Frantz (46. Bijol), Ochs, Haraguchi, Muslija – Ducksch, Weydandt (82. Sulejmani). Trainer: Kocak.

Schiedsrichter: Gräfe (Berlin) – Tor: 1:0 Bartels (44.) – Zuschauer: keine.

Stimmen zum Spiel:

KSV-Geschäftsführer Sport Uwe Stöver: „Die Mannschaft hat gemerkt, dass sie in der zweiten Hälfte weit hinten hinein gedrängt wurde. Wenn man solche Spiele gewinnt, ist das natürlich sehr schön. Die Mannschaft hat sich leidenschaftlich in den Zweikämpfen dagegengestemmt und das nötige Quäntchen Glück gehabt, um als Sieger vom Platz zu gehen.“

Thomas Dähne: „Man hat gemerkt, dass heute am Ende die Beine schwer wurden. Aber wir haben das mit Leidenschaft und Geschlossenheit wegverteidigt. Es überwiegen der Stolz und die Freude, ein solch wichtiges Spiel gewonnen zu haben. Wir haben einen richtig guten Job gemacht.“

Fin Bartels: „In der ersten Hälfte hätten wir die eine oder andere Situation vernünftiger zuende spielen können. Nach der Pause haben wir vornehmlich verteidigt. Unsere Defensive stand sehr sattelfest und auch Thomas Dähne im Tor war ein großer Rückhalt, sodass wir das Spiel zu Null beenden konnten.“

Die Pressekonferenz nach #KSVH96:

KSV-Kapitän Hauke Wahl nach dem Heimsieg gegen Hannover:

Impressionen vom Heimsieg gegen Hannover 96:

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