Störche nehmen einen Punkt aus Regensburg mit

Steven Skrzybski verpasste in der ersten Halbzeit den Führungstreffer für die Störche

Die KSV hat am siebten Spieltag einen Punkt geholt. Unsere Störche trennten sich am Samstagnachmittag vor 8893 Zuschauern im Jahnstadion vom SSV Jahn Regensburg 0:0-Unentschieden.

Nach drei Niederlagen in Folge war den Gastgebern anzumerken, dass sie den Abwärtstrend stoppen wollten. Die Regensburger begannen forsch und verbuchten nach einer Viertelstunde den ersten Abschluss, der Schlenzer von Charalambos Makridis landete jedoch in den Armen von KSV-Keeper Thomas Dähne. Den ersten Hochkaräter erspielten sich indes unsere Störche, als Benedikt Pichler in Folge einer Ecke den Ball Zentimeter am rechten Pfosten vorbeiköpfte (18.). Holstein war nun deutlich besser im Spiel, verpasste aber erneut die Führung, als Steven Skrzybski nach feinem Pass von Alexander Mühling an SSV-Torwart Dejan Stojanovic scheiterte, der beim Schuss aus vollem Lauf des besten KSV-Torschützen (vier Saisontore) noch rechtzeitig die Hände hochreißen konnte (22.). Nach einer ausgeglichenen Phase gehörte die Schlussphase des ersten Durchgangs den Oberpfälzern, doch der Schuss von Joshua Mees wurde noch von Hauke Wahl geblockt (33.) und der Kopfball des in dieser Saison von der KSV nach Regensburg ausgeliehenen Flügelspielers zischte knapp über den Querbalken des Kieler Kastens hinweg (35.), sodass es torlos in die Kabinen ging.

Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie zusehends zerfahrener, weil sich beide Teams in Zweikämpfen aufrieben und auch aus zahlreichen ruhenden Bällen keine Gefahr entstand. Nachdem Timo Becker eine Flanke von Marvin Schulz am langen Pfosten vorbeigeköpft hatte (47.), dauerte es bis zur 71. Minute, ehe es wieder gefährlich im SSV-Strafraum wurde – und zwar gleich mehrfach: Zunächst wurde Mühlings Schuss gerade noch geblockt, ehe auch Jan Elvedi den zweiten Versuch aus dem Rückraum von Patrick Erras kurz vor der eigenen Torlinie noch klären konnte. In der finalen Phase der Partie blieb eine Schlussoffensive hüben wie drüben aus. In der Nachspielzeit verpassten unsere Störche den Last-Minute-Lucky-Punch, als  der eingewechselte Fin Bartels die Kopfballablage von Kwasi Wriedt zwar satt traf, Stojanovic bei dem recht mittig geratenen Distanzschuss aber sicher zupacken konnte (90.+3). So stand am Ende ein torloses Remis zu Buche, bei dem die KSV zum zweiten Mal in Folge ohne Gegentor blieb.

STATISTIK:

Regensburg: Stojanovic – Faber, S. Breitkreuz, Elvedi, Kennedy – Idrizi (68. Shipnoski), Makridis, Albers (82. Saller), Mees (87. Vizinger) – Caliskaner (82. Owusu), Yildirim (68. Gimber). Trainer: Selimbegovic.

Holstein: Dähne – Wahl, Erras, Lorenz – Becker (82. Korb), Sander, Schulz (82. Ignjovski), Mühling (71. Porath), Reese – Skrzybski (82. Bartels), Pichler (31. Wriedt). Trainer: Rapp.

Schiedsrichter: Lechner (Hornstorf) – Tore: Fehlanzeige – Zuschauer: 8.893.

STIMMEN ZUM SPIEL:

Fabian Reese: „Hier war mehr drin. Wir haben wenig zugelassen, uns aber auch zu wenig eigene Chancen erspielt und waren insgesamt nicht zwingend genug. Es ist ein leistungsgerechtes Ergebnis. Dennoch überwiegt die Enttäuschung, weil wir hier drei Punkte mitnehmen wollten. Wir müssen uns in den kommenden Spielen mehr Torchancen erspielen, weil dass die Wahrscheinlichkeit erhöht, mehr Tore zu erzielen.“

Kwasi Wriedt: „Der letzte Zug zum Tor hat gefehlt. Hier wäre mehr drin gewesen, wir hatten uns auf jeden Fall mehr vorgenommen. Das Wichtigste ist, dass wir zum zweiten Mal in Folge die Null gehalten haben. Wir wären dennoch stolzer gewesen, wenn es am Ende drei Punkte gewesen wären.“

DIE PRESSEKONFERENZ NACH #SSVKSV:

MARVIN SCHULZ ZUM UNENTSCHIEDEN IN REGENSBURG:

DAS AUSWÄRTSSPIEL IN REGENSBURG IN BILDERN:

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