NLZ-Teams und Holstein Women fahren Siege ein

Zum Start ihrer Auswärtsserie reiste die U23 am Sonntagnachmittag zum VfV Borussia 06 Hildesheim, wo die Mannschaft von Sebastian Gunkel einen 2:0-Sieg einfahren konnte. Bereits am Samstag waren die Jungstörche der U19 erfolgreich: Im Halbfinale des SHFV-Landespokals siegte der KSV-Nachwuchs beim VfB Lübeck mit 4:2 und löste somit das Finalticket. Die Holstein Women gewannen ihr Heimspiel am Sonntagnachmittag mit 2:0 gegen die TSG 07 Burg Gretesch auf der heimischen Waldwiese.

VfV Borussia 06 Hildesheim – Holstein U23 0:2

Zu Beginn ihrer Auswärtsserie absolvierte die U23 in der Meisterrunde der Regionalliga Nord beim VfV Borussia 06 Hildesheim ein Spiel auf Augenhöhe, wenngleich Trainer Sebastian Gunkel mit Jannis Voß und Nico Carrera zwei Leistungsträger aus Verletzungsgründen nicht zur Verfügung standen. Mit Lucas Wolf streifte ein weiterer Stammspieler das Trikot der Profi-Mannschaft über und gab sein Debüt in der 2. Bundesliga gegen den 1. FC Nürnberg.

Mit Laurynas Kulikas stand hingegen ein Routinier auf dem Platz, der die Störche mit seiner Erfahrung durch ein Spiel führte, das sich durch wenige Chancen auszeichnen sollte. Das erste Tor der Begegnung erzielte folgerichtig Kasra Ghawilu per Kopf nach einer maßgeschneiderten Flanke von der rechten Seite (74.). Kurz vor dem Ende war es dann Torjäger Kulikas, der auf 2:0 erhöhte und den Auswärtssieg der Jungstörche eintütete (86.). In einem Spiel auf eher mäßigem Regionalliga-Niveau bewies die Gunkel-Elf somit echte Siegermentalität und nahm aus Niedersachsen verdiente drei Punkte mit. 

Holstein U23: Oberbeck – Witt, Koulis, Stöcker – Ndure, Wansiedler, Schwenk, Schmidt (70. Kulikas) – König, Ghawilu, Niehoff (72. Gueye) – Trainer: Gunkel.

Tore: 1:0 Ghawilu (74.), 2:0 Kulikas (86.)

Fotos: Gaube/VfV Hildesheim

VfB Lübeck – Holstein U19 2:4

Bereits früh in der Partie musste sich die Elf von Trainer Elard Ostermann einmal schütteln. Einen unnötigen Ballverlust im Spielaufbau der Jungstörche nutzten die Lübecker eiskalt aus und schoben nach nur 20 Sekunden durch Yasin Varol zur 1:0-Führung ein (1.). Eine halbe Stunde später konnten die Hausherren ebenfalls von einem individuellen Fehler der Kieler profitieren, die das Leder erneut leichtfertig im ersten Drittel hergaben. Die sich anschließende Gelegenheit nutzte Henry Meyer aus, um auf 2:0 zu stellen. Noch vor dem Ende des ersten Durchgangs erzwangen die Gäste jedoch den Anschlusstreffer, die bis dahin durch einen Torabschluss von Ben Luca Nohns aus acht Metern Gefahr vor dem Gehäuse der Lübecker ausstrahlten. Melvin Zimmer flankte seinen Freistoß so in Richtung des gegnerischen Kastens, dass Schlussmann Sjard Strauss den Ball nur noch ins eigene Tor lenken konnte (43.).

Nach dem Wiederanpfiff fanden die Gäste aus der Landeshauptstadt besser in die Partie, sodass sich beide Mannschaften einen offenen Schlagabtausch im Halbfinale des Landespokals lieferten. Kurz vor dem Ende konnte Pawel Erfmann ausgleichen, als er nach einem Eckstoß das Leder unter die Latte drosch (85.). Ebenfalls nach einer Standardsituation brachte William Moje die Jungstörche in der Nachspielzeit zum ersten Mal in Führung. Im gegnerischen Strafraum behielt er im Gewusel die Übersicht und drückte den Ball über die Linie (90.+5). Weitere drei Minuten später machte Nohns den Sack zu und markierte mit seinem Treffer den 4:2-Endstand (90.+8). Durch diesen Sieg zog die U19 nach einer umkämpften Partie verdient in das SHFV-Landespokalfinale ein, das am 26. Mai um 15 Uhr in Malente stattfinden wird.

Holstein U19: Ozuzu – Marten, Brodersen, Marquardt – Zimmer, Erfmann, Moje, Richter (46. Braunschweig), Koc – Labes, Nohns – Trainer: Ostermann.

Tore: 0:1 Varol (1.), 0:2 Meyer (31.), 1:2 Strauss (43. ET), 2:2 Erfmann (85.), 3:2 Moje (90.+5), 4:2 Nohns (90.+8).

Fotos: Felix König/Fotoagentur 54°

Holstein Women – TSG 07 Burg Gretesch 2:0

Mit 2:0 gewannen die Holstein Women gegen die Liga-Konkurrenz der TSG 07 Burg Gretesch auf heimischer Waldwiese. Madita Thien schoss nach einen schönen Hereingabe von Alina Steiner das 1:0 für die Kielerinnen (26.). Beide Mannschaften taten sich in der Folge jedoch schwer, zu Torgelegenheiten zu kommen. Ballverluste auf beiden Seiten hemmten den Spielfluss, sodass es den Gastgeberinnen auch nicht durchweg gelang, die Partie zu dominieren. In der zweiten Halbzeit war es einmal mehr Sarah Begunk, die mit ihrem Treffer ins lange Eck den Sack zumachte (84.). Durch diesen Heimsieg ist den Holstein Women die angestrebte Vizemeisterschaft kaum noch zu nehmen. Diese können sie bereits in der kommenden Partie am 15. Mai gegen Hannover 96 endgültig perfekt machen.

Holstein Women: Leimgrübler – Onderka, Carone, Erbar, Labuj – Krohn (63. Möller), Mikolassek (66. Jürgensen), Steiner, Redant, Thien, Begunk – Trainer: Bernd Begunk.

Tore: 1:0 Thien (26.). 2:0 Begunk (84.)

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