U23 startet in die Meisterrunde – U19, U17 und Holstein Women mit Heimspielen

Als geschlossene Einheit will die U19 zuhause gegen Tabellenführer Hertha BSC bestehen

Volles Programm für die Nachwuchsteams der KSV Holstein: Die U23 startet am Freitagabend mit einem Auswärtsspiel bei Hannover 96 II in die Meisterrunde, die U19 empfängt am Sonntag Tabellenführer Hertha BSC zum Topspiel und auch die U17 hat am Samstag gegen den FC Erzgebirge Aue im CITTI FUSSBALL PARK Heimrecht. Zudem treten die Holstein Women zuhause auf der heimischen Waldwiese gegen den TuS Büppel an.

Hannover 96 II – Holstein U23 (Fr., 18.30 Uhr)

Drei Wochen nach dem letzten Spiel der Vorrunde gegen den FC Teutonia 05 Ottensen startet Holsteins U23 in die Meisterrunde. Die Jungstörche gehen mit 14 Punkten als Tabellendritter in die verbleibenden zehn Saisonspiele. Zum Auftakt ist der KSV-Nachwuchs am Freitagabend bei Hannover 96 II zu Gast. Die Roten starten mit fünf Punkten als Schlusslicht in die Meisterrunde, was für Sebastian Gunkel jedoch gänzlich irrelevant ist. „Es ist wenig hilfreich, auf die Tabelle oder die Ergebnisse der Hinrunde zu schauen“, sagt Sebastian Gunkel im Hinblick darauf, dass seine Mannschaft auf einen spielstarken Gegner trifft, der aus Sicht von Holsteins U23-Trainer „individuell stark besetzt ist, Fußball spielen will und taktisch gut und flexibel ausgebildet ist.“ Folglich erwartet der Kieler Coach ein offenes Spiel. Während die Kieler bereits zwei Pflichtspiele absolvierten, ist es für die Niedersachsen der Auftakt ins neue Kalenderjahr. Wenngleich die KSV Ende Februar aus sportlichen, wirtschaftlichen und organisatorischen Gründen entschieden hatte, für ihre U23 keinen Lizenzantrag für die 3. Liga zu stellen, geht Holsteins Nachwuchs voller Vorfreude in die Meisterrunde. „Wir freuen uns darauf, uns in den kommenden Monaten mit den besten Teams der Regionalliga Nord messen zu können. Die Jungs sind sehr ehrgeizig und werden jede Partie so ernst nehmen wie bisher in dieser Saison“, kündigt Gunkel an.

Holstein U19 – Hertha BSC (So., 11.15 Uhr)

Die U19 hat am Sonntag mit Hertha BSC niemand Geringeren als den aktuellen Spitzenreiter der A-Junioren Bundesliga Nord/Nordost zu Gast. Nachdem sie als ungeschlagener Tabellenführer überwintert hatten, mussten die Herthaner zwar zum Jahresauftakt zwei Niederlagen hinnehmen, führen das Tableau aber nach wie vor an. „Wir haben mit dem 2:0-Heimsieg gegen Union Berlin am vergangenen Wochenende eine gute Vorbereitung hingelegt und freuen uns nun sehr darauf, uns mit dem Spitzenreiter messen zu können“, berichtet Holsteins U19-Trainer Elard Ostermann, der sich mit seiner Mannschaft für das knappe Pokal-Aus im August vergangenen Jahres revanchieren möchte. Damals hatte es nach 90 Minuten 2:2 gestanden, ehe sich die Berliner in der Verlängerung mit 5:2 durchsetzten. „Jetzt wollen wir uns erneut so teuer wie möglich verkaufen“, kündigt Ostermann an.

Holstein U17 – FC Erzgebirge Aue (Sa., 11 Uhr)

Die U17 trifft mit dem FC Erzgebirge Aue auf einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf. Die Gäste aus Sachsen rangieren aktuell mit zehn Punkten als Tabellen-16. auf einem Abstiegsplatz, während die Jungstörche mit zwölf Punkten als Tabellen-13. zwei Punkte und Plätze über dem Strich stehen. „Wir erwarten einen sehr kompakt stehenden Gegner, der auf schnelle Umschaltmomente lautert. Darauf müssen wir vorbereitet sein und selbst an die vielen guten Aspekte der jüngsten Partien anknüpfen“, fordert Freddy Kaps. Es gehe jetzt darum, sich für das große eigene Engagement auch wieder einmal zu belohnen, so Holsteins U17-Coach weiter. „Wir sind zuversichtlich, ein gutes Heimspiel abliefern zu können“, geht Kaps optimistisch in das Duell mit den Veilchen.

Holstein Women – TuS Büppel (So., 14 Uhr)

Voller Vorfreude sind die Holstein Women auf das zweite Heimspiel des Jahres gegen den TuS Büppel, mit dem sie noch eine Rechnung offen haben, nachdem man im Hinspiel den entscheidenden Gegentreffer zur 2:3-Niederlage erst in der Schlussminute hatte hinnehmen müssen und somit nicht für die zwischenzeitliche Aufholjagd nach 0:2-Rückstand belohnt wurden. „Am Ende waren wir nicht clever genug“, erinnert sich Defensivspielerin Luiza Zimmermann, die nun gemeinsam mit ihren Teamkolleginnen die gute Trainingswoche mit ins Spiel nehmen will, um zuhause die ersten drei Punkte des neuen Jahres einfahren zu können.

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