DFB-Pokal: U19 empfängt Werder Bremen in Projensdorf

Torwart Julius Schmid will mit der Kieler U19 im DFB-Pokal die nächste Runde erreichen

Seit dieser Spielzeit ist es auch wieder ein Duell in der A-Junioren Bundesliga Nord/Nordost, doch wenn die Kieler U19 am Samstag um 12 Uhr in der Arena im CITTI FUSSBALL PARK den Nachwuchs von Werder Bremen empfängt, geht es nicht um Punkte. Stattdessen hoffen beide Klubs in der Erstrundenpartie des DFB-Pokals darauf, sich mit einem Sieg den Einzug in nächste Runde zu sichern.

Werder geht als Favorit in die Partie

Die Ausgangslage ist vorab klar: Auf der einen Seite steht die KSV, die als Aufsteiger in die höchste deutsche Spielklasse sicherlich die Außenseiterrolle einnimmt. Auf der anderen Seite die U19 des SVW, die seit Jahren in der Bundesliga spielt – und das durchaus erfolgreich.  In der vergangenen Saison wurde das Team von Trainer Marco Grote am Ende immerhin Vizemeister der A-Junioren-Bundesliga Nord/Nordost hinter dem VfL Wolfsburg.

„Wir treffen auf einen Gegner, der über viele individuell starke Spieler verfügt und mit viel Wucht und Druck auftritt.“

Holsteins U19-Trainer Dominik Glawogger

In der Liga erwischte Werder einen durchwachsenen Start. Nach zwei Siegen und zwei Niederlagen rangieren die Bremer auf Tabellenplatz acht, drei Plätze und Punkte vor der KSV. „Wir treffen auf einen Gegner, der über viele individuell starke Spieler verfügt. Sie laufen hoch an, pressen früh und treten insgesamt mit viel Wucht und Druck auf“, hat Dominik Glawogger großen Respekt vor den Gästen aus der Hansestadt. Holsteins U19-Coach muss im Pokalmatch auf Maxim Safronow (Oberschenkelzerrung), Markkus Seppik (Rückenprobleme), Robin Nathmann (Adduktoren), Adrian Jusufi (Bänderriss im Sprunggelenk), Nils Knuth (Klassenfahrt), Nils Jungehülsing (Aufbautraining) und Raoul Cissé (Rotsperre) verzichten. „Für uns geht es nach der hohen Niederlage bei Union Berlin darum, nicht irgendwelche Zielsetzungen auszugeben, sondern uns voll und ganz auf unsere Leistung zu konzentrieren“, lautet Glawoggers klares Credo für das Pokalspiel.

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