Serie der U19 endet beim Spitzenreiter

U19-Trainer Dominik Glawogger musste mit seinem Team beim VfL Wolfsburg eine Niederlage hinnehmen

Der Lauf von drei Siegen in Folge hat für die Kieler U19 am Samstagmittag ein Ende gefunden. Spitzenreiter VfL Wolfsburg war am Ende eine Nummer zu groß und behielt durch den 3:0-Erfolg gegen die Jungstörche drei Punkte im heimischen Porschestadion.

Wolfsburg mit Doppelschlag vor der Pause

Die 160 Zuschauer sahen eine über weite Strecken ausgeglichene erste Hälfte, in der beide Teams jeweils Spielanteile besaßen und Chancen zunächst Mangelware blieben. Nach einem Fehler im Kieler Spielaufbau hatte Wolfsburg die erste gute Chance, ließ diese in der Anfangsphase jedoch ungenutzt. Die Gäste gestalteten die Partie gegen den Favoriten dank einer engagierten Vorstellung weiterhin offen, ehe dieser dann vor der Pause per Doppelschlag doch noch zuschlug: Zunächst konnte Timon Burmeister einen ansehnlichen Spielzug zur VfL-Führung abschließen (39.), ehe Ole Pohlmann vier Minuten einen Konter per Volleyabnahme vollendete.

KSV ohne Fortune

„Wir sind in der Halbzeit ruhig geblieben, weil unsere Leistung durchaus okay war“, berichtete Holsteins U19-Trainer Dominik Glawogger, dessen Team nach dem Seitenwechsel nochmal die Bemühungen um den Anschlusstreffer intensivierte. Doch Jonas Sterners strich rechts vorbei und der Kopfball des eingewechselten Mattias Männilaan segelte knapp übers Wolfsburger Gehäuse hinweg. Stattdessen war es erneut Pohlmann, der mit seinem zweiten Treffer die Vorentscheidung herbeiführte, als er nach Foul von Luca Reimers den fälligen Strafstoß verwandelte (65.). Holstein blieb spielbestimmend, blieb aber bis zum Schluss ohne Fortune, da auch Nils Jungehülsing und erneut Sterner gute Einschussmöglichkeiten ausließen.

„Wir hätten zielstrebiger agieren müssen und waren nicht kaltschnäuzig genug“

U19-Trainer Dominik Glawogger

„Es hat heute einfach nicht sein sollen. Uns hat der letzte Wille gefehlt, den Ball über die Linie zu drücken. Wir hätten zielstrebiger agieren müssen und waren nicht kaltschnäuzig genug“, haderte Glawogger mit der mangelnden Chancenauswertung seiner Mannschaft, der er insgesamt aber eine solide Leistung attestierte: „Der Auftritt der Jungs war in Ordnung, weil wir nicht von unserer Spielidee abgekommen sind und mutig aufgetreten sind.“

Statistik

U19: Schmid – Paulsen, Reimers, Cissé (74. Yildirimer), Kinitz – Saul – Sterner, Safronow (46. Männilaan) – L. Wolf – Schmidt (70. B. Wolff), Jungehülsing (76. Yusufi).

Schiedsrichter: Wilke (Trebbin) – Tore: 1:0 Burmeister (39.), 2:0 Pohlmann (43.), 3:0 Pohlmann (65.) – Zuschauer: 160.

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