BL: Holstein Kiel – SC Vier- und Marschlande 2:0 (0:0)

Jungstörche stürmen an die Bundesliga-Spitze –

Schindler und Imeri machen zweiten Sieg perfekt –

Wenzkus pariert Elfmeter

Die U19 der KSV Holstein schwimmt weiter auf der Erfolgswelle. Auch gegen den Mitaufsteiger SC Vier- und Marschlande setzte sich die Asmussen-Elf hochverdient mit 2:0 (0:0) durch und ziert nach zwei Spieltagen nun sogar die Tabellenspitze. „Das ist zwar nur eine Momentaufnahme, aber die sechs wichtigen Punkte kann uns niemand mehr nehmen“, wollte Asmussen den neuerlichen Erfolg trotz der ansprechenden Leistung seiner Mannschaft nicht überbewerten.

Holstein Kiel trat ohne die verletzten Stammkräfte Sören Eismann (Knie) sowie Henning Gieseler (Studienfahrt) an und begann aggressiv und mit viel Tempo. Die KSV unterstrich sofort, dass die drei Zählern an diesem Tag unbedingt an der Förde bleiben sollten. Erst zwang Paul Camps (8.) aus 20 Metern SC-Keeper Berndt zu einer Glanzparade, dann verfehlte der stets brandgefährliche Hakim Alioua (12.) aus vierzehn Metern knapp das Gehäuse der Gäste. Nach rund zwanzig Spielminuten ließ Holstein in seinen Bemühungen nach und der Gegner aus Hamburg kam immer mehr auf. Die Störche standen in dieser Phase sehr tief in der eigenen Hälfte. Allein dem derzeit überragenden Schlussmann Pascal Wenzkus war es zu verdanken, dass der amtierende Regionalliga-Vizemeister nicht in Führung gehen konnte, denn der Kieler Torhüter rettete sowohl bei dem 22-m-Distanzschuss von de la Cuesta (29.) als auch gegen den frei vor dem Gehäuse auftauchenden Mahncke eine Minute vor dem Halbzeitpfiff.

Die Hamburger kamen mit viel Schwung aus der Pause und in der 48. Minute bot sich der Gerdts-Elf die große Chance zur Führung. Nach einem zweifelhaften Foul von KSV-Kapitän Philip Timm an Pettersson (48.) zeigte Schiedsrichter Bornhöft sofort auf den ominösen Punkt. Doch wieder einmal war es Pascal Wenzkus, der seine Farben mit einer prächtigen Parade gegen den unglücklichen de la Cuesta vor einem Rückstand bewahrte. Der Strafstoß wirkte auf die Asmussen-Elf wie ein Signal. Fast im Gegenzug passte der gut aufgelegte Florian Ziehmer scharf in den Hamburger Strafraum. Scheiterte der gut postierte Imeri (50.) aus acht Metern noch freistehend an SC-Torhüter Berndt, so machte es der aufgerückte Danni Schindler besser und staubte aus kurzer Distanz zur vielumjubelten 1:0-Führung für Holstein ab. Nur zehn Minuten später die Vorentscheidung in der Sinalco-Arena. Nach einem Diagonalpass von Marcel Pinkert kann Philip Miguel Juauo den durchstartenden Imeri nicht entscheidend stören und der KSV-Goalgetter traf aus sechs Metern halblinker Position freistehend zum 2:0. Der eingewechselte Andre Albers (70./88.) oder auch Imeri (78.) hätten das Resultat weiter in die Höhe schrauben können, doch angesichts der Kieler Probleme im Spielaufbau entsprach das Ergebnis dann letztlich dem Kräfteverhältnis beider Mannschaften.

„Wir haben erst 70% unseres Potentials ausgereizt“, sah Dirk Asmussen dann am Ende auch noch zahlreiche Ansatzpunkte für seine Arbeit, blickt nun aber angesichts des Traumstarts in die Bundesliga äußerst positiv in die Zukunft. (nawe)

Holstein Kiel – SC Vier- und Marschlande 2:0 (0:0)

Kiel: Wenzkus – Ehlers, Pinkert, Timm, Schindler – Ziehmer (75. Meshekrani), B. Hingst, Camps (58. Struthoff), L. Hingst (64. Khomkhonsu) – Imeri, Alioua (67. Albers).

Hamburg: Berndt – Meyer, Junoes Juauo, Ucan, Kaba – Pettersson, de la Cuesta (75. Pidinot), Ioannou (88. Centinkaya), Sander – Güven (46. Mahncke), Kristof.

Tore: 1:0 Schindler (50.), 2:0 Imeri (60.)

Schiedsrichter: Bornhöft (Bad Segeberg)

Zuschauer: 125

Foto: Jannarong Khomkhonsu im Duell mit dem Hamburger Centinkaya

Weitere Fotos vom Spiel ab So. 19.30 Uhr in der Bildergalerie online !!!

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