DFB-Pokal: KSV reist zum FSV Salmrohr

Störche sind beim einzigen Sechstligisten des Wettbewerbs zu Gast

Die 32 Partien der ersten Runde des DFB-Pokals stehen fest. Die Auslosung fand am Samstagabend im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund statt. Als Losfee fungierte Nia Künzer. Die ehemalige deutsche Nationalspielerin zog der KSV einen besonderen Gegner aus der Lostrommel. Denn mit dem FSV Salmrohr treffen die Störche auf den einzigen Sechstligisten des Wettbewerbs, dessen erste Runde vom 9. bis 12. August ausgetragen wird (die genaue Terminierung der einzelnen Partien steht noch nicht fest).

Die Auslosung hatte kaum begonnen, da stand das Gastspiel der Kieler im Salmtal/Rheinland-Pfalz, rund 30 Kilometer von Trier entfernt, bereits fest. Als viertes von insgesamt 64 Teams fand Holstein in dem Sechstligisten, der in der Saison 1986/87 ein Jahr in der zweiten Bundesliga gespielt hatte, seinen Erstrundengegner. Der Klub schloss die vergangene Saison als Tabellen-14. der Rheinlandliga ab. Für den DFB-Pokal qualifizierte sich die Mannschaft von Trainer Lars Schäfer durch einen 6:5-Sieg nach Elfmeterschießen im Rheinlandpokal gegen den TuS Koblenz. Der Sieg kam auf verrückte Art und Weise zustande: In der 89. Minute erzielte Marc Richter mit dem 2:0-Treffer für Koblenz die vermeintliche Vorentscheidung, doch Salmrohr steckte nicht auf und rettete sich durch zwei Treffer in der Nachspielzeit von Peter Schädler (90.+3) und Michael Dingels (90.+5) tatsächlich noch in die Verlängerung. Dort folgten keine weiteren Tore, sodass die Entscheidung im Elfmeterschießen fiel. Den entscheidenden Elfmeter verwandelte Nico Toppmöller, Neffe von Klaus Toppmöller.

„Salmrohr hat sich nicht einfach so für den DFB-Pokal qualifiziert. Deswegen werden wir den Gegner auf keinen Fall auf die leichte Kappe nehmen“, sagte Dominik Schmidt nach der Auslosung. „Wir freuen uns auf die Aufgabe und wollen dort eine Runde weiterkommen.“

Auch KSV-Sportchef Fabian Wohlgemuth war zufrieden mit dem Los. „In der letzten Saison waren die Spiele gegen den SC Freiburg und den FC Augsburg echte Highlights, auch wenn wir gegen Augsburg ausgeschieden sind“, blickt Wohlgemuth auf die vergangene Pokalrunde zurück. „Wir gehen als Favorit in die Partie und treffen mit dem FSV Salmrohr auf den vermeintlich größten Underdog“, so Holsteins Sportchef weiter. „Wir fahren dort hin, um in die zweite Runde einzuziehen.“

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