DFB testet Holstein-Leistungszentrum

Mit der Zertifizierung der Leistungszentren hat die professionelle Nachwuchsarbeit im deutschen Fußball eine weitere Entwicklungsstufe erreicht. Stützpunkte zur gezielten Ausbildung Elf- und Zwölfjähriger sowie zur Schulung der technischen Fähigkeiten der 13- bis 17-Jährigen wurden in den letzten Jahren gemeinsam mit den DFB-Landesverbänden aufgebaut. Parallel hierzu wurden die Lizenzvereine verpflichtet, bestimmte Voraussetzungen in ihrem alltäglichen Trainingsbetrieb zu erfüllen. Die Folge: Seit 2001 ist der Betrieb eines Leistungszentrums für jeden Profiklub bei der Lizenzierung verbindlich vorgeschrieben. Aber auch Vereine unterhalb der 1. und 2. Bundesliga durften sich beim DFB um eine Teilnahme am Zertifizierungsverfahren bewerben.

Auf diesem Weg erreichte die Talentförderung hierzulande in den vergangenen Jahren ein bemerkenswert hohes Niveau. Deshalb überlassen die 36 Profiklubs, aber auch jene Amateurvereine, die ein Leistungszentrum betreiben, ihre Ausbildungsstätten in einer Art freiwilligen Selbstkontrolle der „Kommission Leistungszentren“ und dem von dieser beauftragten externen Dienstleister Double PASS einer umfassenden Inspektion. Am vergangenen Wochenende stand nun der Besuch von Double PASS auf dem Programm. Die beiden Mitarbeiter Stefan Simm und Raiko Fijalek waren insgesamt drei Tage lang am Ball, um den Ist-Zustand des Kieler Leistungszentrums zu ermitteln, mit dem Ziel, etwaige Schwächen ab- und vorhandene Stärken auszubauen.

Weitere Informationen dazu gibt es im neuen Holstein Magazin gegen den FC Oberneuland!

Foto: Stefan Simm (links) und Raiko Fijalek testeten das Holstein-Leistungszentrum auf Herz und Nieren.

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