Durchbruch in Stadionfragen

Gemeinsame Erklärung von SPD-Ratsfraktion und Holstein Kiel

Investitionen in den Fußballsport mit dem Ziel, diesen als dritte Säule neben Segeln und Handball zu stärken

Vereinbarung zur Durchführung von Maßnahmen zur energetischen Sanierung, Investitionen in die Nachwuchsförderung und Schaffung der Drittligatauglichkeit des Kieler Fußballs. Dies dient insbesondere der Stärkung der Brückenfunktion von Breitensport zum Leistungs-/ Spitzensport.

1. Der hierfür erforderliche Sanierungs- und Investitionsbedarf beträgt 4 Millionen Euro. Dieser beinhaltet folgende Teile:

a. Erweiterung des Nachwuchsleistungszentrums Projensdorf

b. Erfüllung der Lizenzauflagen des Holstein-Stadions

2. Finanzierungsmodell

a. Holstein Kiel erbringt 55% der Summe in Höhe von ca. 2,2 Millionen Euro.

b. Das Land Schleswig-Holstein trägt aus Konjunkturprogrammmitteln 80% der Kosten, insbesondere für energetische Maßnahmen in Höhe von ca. 1,44 Millionen Euro.

c. Die Stadt Kiel erbringt einen Eigenanteil in Höhe von ca. 0,36 Millionen Euro.

3. Weitere Verabredungen

a. Baubeginn, insbesondere der energetischen Maßnahmen sofort. Die Durchführung der Maßnahme erfolgt im gegenseitigen Einvernehmen mit Holstein Kiel und der Bauverwaltung der LHS Kiel.

b. Die Stadt Kiel und Holstein Kiel unterzeichnen eine gegenseitige Erklärung (Letter of Intent) mit dem Ziel, in Verhandlungen über den Verkauf des Stadions und des Trainingszentrums Projensdorf durch die Stadt Kiel an Holstein Kiel einzutreten.

c. Holstein Kiel ist für die bauliche Maßnahme verantwortlich und stimmt sich mit der städtischen Bauverwaltung ab.

gez.

Ralph Müller-Beck

(Fraktionsvorsitzender der SPD-Ratsfraktion)

Roland Reime

(Präsident Holstein Kiel)

Foto: Das Holstein-Stadion wird in einen Drittliga tauglichen Zustand gebracht.

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