Holstein Kiel U17 – VfL Osnabrück 4:0 (0:0)

B-Junioren Regionalliga Nord

Witt-Elf Bereit für den HSV

Das große Ziel der Holstein U17 ist wieder ein Stückchen näher gerückt. Nach einem auch in der Höhe verdienten 4:0-Erfolg gegen den Mitkonkurrenten VfL Osnabrück rückten die Jungstörche auf den 3. Tabellenplatz vor und besitzen nun allerbeste Chancen auf die Bundesliga-Qualifikation. Die Treffer für die Mannschaft von Arne Witt erzielten gegen die Lila-Weißen Gertz (2), Gutzeit und Wrzesinski.

Die Jungstörche mussten gegen Osnabrück auf die angeschlagenen Jakubowski und Meyer verzichten, für sie rückten Kreische und Wrzesinski in die Anfangsformation. In der ersten Hälfte sah es dabei überhaupt nicht nach einem so deutlichen Erfolg für die KSV Holstein aus. Beide Teams verhielten sich äußerst abwartend und defensiv, Torchancen waren Mangelware. Auch die Fehlerquote der Mannschaften war gering, so dass es für die Zuschauer nur wenig Erwärmendes zu sehen gab. Ein echter Langweiler in der Sinalco-Arena. Das sollte sich nach der Halbzeitpause schlagartig ändern, nun zelebrierte Holstein Anschauungsunterricht in Sachen Jugend-Fußball. Das 1:0 durch Gertz (45.) nach einem langen Pass von Gutzeit über die Gästeabwehr hinweg wirkte wie ein Befreiungsschlag für die Witt-Elf. Jetzt rollte der Holstein-Express. Nur sieben Minuten später war erneut Gertz zur Stelle und vollendete einen Walter-Diagonalpass blitzsauber in das linke untere Eck des von VfL-Keeper Lamwert gehüteten Tores. Die endgültige Entscheidung dann durch Gutzeit in der 68. Minute. Nach einer sehenswerten Kombination auf der linken Seite über Bertow und Walter landet der Ball beim Kieler Mittelfeld-Regisseur und der traf aus 16 Metern zum inzwischen hochverdienten 3:0. Auch der nächste Treffer resultierte aus einer Aktion über die linke Außenbahn. Gutzeit bediente Wrzesinski und der sorgte aus 20 Metern für den 4:0-Endstand. Osnabrück hatte dem Kieler Kombinationswirbel nach der Pause überhaupt nichts entgegen zu setzen und hätte sich am Ende über eine deutlich höhere Niederlage nicht beschweren können. Immer wieder brannte es lichterloh im VfL-Strafraum, aber die Kieler Stürmer zeigten sich, wie so häufig in den letzten Wochen, vor des Gegners Tor als abschlussschwach.

„Ein tolles Spiel meiner Mannschaft in der 2. Halbzeit“, freute sich Trainer Witt nach dem Abpfiff über den nächsten großen Schritt, den seine Elf mit dem vierten Sieg in Folge in Richtung Bundesliga machen konnte, war aber auch vom Verhalten seiner Störche wenige Minuten nach dem Spiel angetan: „Die Freude meiner Truppe über den Erfolg wich sehr schnell wieder der vollen Konzentration auf das große Nordderby beim HSV!“ (Patrick Nawe)

Kiel: Horn – Dietrich, Kreische, Wrzesinski, Bertow – Zimmermann, Bruhn, Gutzeit, Walter – Gertz, Borchert (68. Makome)

Tore: 1:0 Gertz (45.), 2:0 Gertz (52.), 3:0 Gutzeit (68.), 4:0 Wrzesinski (70.)

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