Holstein U19 – FC Bremerhaven 2:1 (2:0)

A-Junioren Regionalliga Nord

Die A-Junioren der KSV Holstein bleiben auf Erfolgskurs. In der Nachholpartie gegen den FC Bremerhaven siegten die Störche zwar verdient mit 2:1 (2:0), verloren jedoch phasenweise den Faden gegen aggressiv agierende Gäste. „Bremerhaven war mit allen Wassern gewaschen und suchte oft den Körperkontakt. Da hätten meine Jungs öfter mal dagegenhalten müssen“, so Trainer Thorsten Gutzeit und erklärte: „Wir müssen noch mehr über die Außenbahnen agieren und die Bälle in den Rücken der Abwehr spielen.“

Die Kieler, bei denen Lennart Beckmann (zweites Saisonspiel) in die Viererabwehrkette rückte, drückten von Beginn an auf den Führungstreffer. Erst lenkte FCB-Keeper Muharem Güleci den Ball nach einem Gertz-Kracher aus 22 Metern gerade noch über die Torlatte (18.), dann lenkte Marcel Göddert das Leder nach einem strammen Schuss von Torben Bertow an den Pfosten (20.). Die Belohnung für die Bemühungen der Gutzeit-Elf folgte in der 30.- und 36. Minute, als Raphael Gertz jeweils aus halblinker Position den Ball in die Tormaschen setzte. Auf der anderen Seite verpasste es Alexander Dreher frei vor dem gegnerischen Gehäuse den Anschlusstreffer nach einer Kiesner-Hereingabe zu erzielen.

Nach der Pause markierte Marco Kiesner nach einem Jeromin-Patzer den überraschenden Anschlusstreffer (56.). Danach operierten die Gäste mit langen Bällen, die jedoch von der sattelfesten KSV-Defensive geklärt wurden. Die U19 verpasste es jedoch die endgültige Entscheidung herbeizuführen. Olaf Raniewicz (58./60.) mit einer Bogenlampe und nach einer Bruhn-Flanke sowie Nath (75.) aus kurzer Distanz vergaben ihre Tormöglichkeiten. Gutzeit: „Natürlich spielen wir noch nicht den Offensiv-Fußball der Hinrunde, aber dafür haben wir auch einige Ausfälle zu kompensieren.“

Holstein Kiel: Jeromin – Beckmann (59. Schwantes), Meyer, Gutzeit, Bertow – Waschewski, Henke, Gertz (90. Idrizi), Kurtaj (72. Nath) – Raniewicz, Bruhn

Tore: 1:0 Gertz (30.), 2:0 Gertz (36.), 2:1 Kiesner (56.)

Foto: Muharem Nicievici klärt den Ball vor Steffen Bruhn.

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