Holstein U23 – SV Todesfelde 5:0 (3:0)

Verbandsliga Schleswig-Holstein

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Die 2. Mannschaft der KSV Holstein hat sich auch am letzten Spieltag der Verbandsliga Schleswig-Holstein von ihrer besten Seite gezeigt. Gegen den nun endgültig als Absteiger feststehenden SV Todesfelde sicherten sich die Störche von Trainer Thorsten Gutzeit einen auch in der Höhe völlig verdienten 5:0 (3:0)-Erfolg und sorgten damit vor der abschließenden Saison-Abschlussfeier für beste Laune im Storchennest. Aufgrund der zeitgleichen Niederlage des VfR Neumünster gegen den FC Kilia Kiel beträgt der Vorsprung der KSV auf den Tabellenzweiten in der Endabrechnung eindrucksvolle elf Zähler.

Die Gäste aus Todesfelde hatten den Platzherren zu keiner Sekunde etwas entgegenzusetzen. Einzig der 20-m-Distanzschuss von Sven Haldau in der 9. Minute sorgte für Gefahr, doch der umsichtige Nico Beyer im Kieler Gehäuse parierte gekonnt. Nach einer Viertelstunde dann die Führung für die Gutzeit-Elf durch einen wuchtigen Kopfball von Rouven Abel. Der Gegentreffer schockte die Gäste, die in der Folgezeit kaum mehr über die Mittellinie kamen. In der 28. Minute dann bereits die Vorentscheidung. Nico Timmermann brachte den aufgerückten Mark Nielsen im Strafraum zu Fall und Schiedsrichter Jochimsen zeigte sofort auf den ominösen Punkt. Der Gefoulte trat selbst an und vollstreckte zum 2:0. Quasi mit dem Pausenpfiff staubte Abel mit seinem zweiten Treffer zum 3:0 ab, nachdem Nielsen nur die Latte des Todesfelder Tores getroffen hatte.

Im zweiten Durchgang das gleiche Bild. Holstein marschierte, schnürte die Gäste in der eigenen Hälfte ein und kam zu zahlreichen Torchancen. Die erste davon verwertete Björn Kastner in der 47. Minute nach einer tollen Einzelaktion aus zwölf Metern zum 4:0. Allerdings ließen die Störche mit zunehmender Spieldauer aufgrund der deutlichen Führung etwas an Tempo nach und verpassten einen noch deutlicheren Erfolg. In der 73. Minute hatte Ronny Teztlaff sogar frei vor dem Kieler Tor den Ehrentreffer auf dem Fuß, doch abermals war es Beyer, der sich als Herr der Lage erwies. Den Schlusspunkt einer unterhaltsamen Partie setzte dann der eingewechselte Liridon Imeri fünf Minuten vor dem Ende mit einem strammen 13-Meter-Schuss.

„Wir wollten dem FC Kilia heute gern Schützenhilfe leisten, aber letztlich haben die ja in Neumünster selber den Kopf aus der Schlinge gezogen“, freute sich Holstein-Erfolgstrainer Thorsten Gutzeit über den deutlichen Erfolg seiner Mannschaft und die Qualifikation des Lokalrivalen für die SH-Liga. Danach entschwand Gutzeit und widmete sich den ausgelassenen Feierlichkeiten auf dem Gelände des Kieler Nachwuchs-Leistungszentrums. SHFV-Vizepräsident Gerd Schröder überreichte den Störchen nach dem Spiel die Ehrentafel der Verbandsliga Schleswig-Holstein.

Neben dem deutlichen Vorsprung vor dem VfR Neumünster stellten die Störche mit 113 geschossenen Toren auch einen neuen Torrekord aller bisherigen Verbandsliga-Meister auf. Allerdings muss man der Statistik halber hinzufügen, dass die FT Eider Büdelsdorf einst mit 122 geschossenen Toren noch besser war als die KSV, allerdings „nur“ als Vizemeister. (Patrick Nawe)

Holstein Kiel II: Beyer – Rinaldi, Schmitt, Hingst, Nielsen – Werner – Camps, Hansen, Schulz – Abel, Kastner

SV Todesfelde: Friedrichs – Möller – Lembke, Timmermann – Ilinsch, Puls, Tambelque, Sarlak, Himborn – Haldau, Hess

Tore: 1:0 Abel (14.), 2:0 Nielsen (28., FE.), 3:0 Abel (45.), 4:0 Kastner (47.), 5:0 Imeri (85.)

Schiedsrichter: Jochimsen (Wewelsfleth)

Zuschauer: 300

Foto: Jubel bei den Spielern der Holstein U23. Am letzten Spieltag der Verbandsliga Schleswig-Holstein bekamen sie die Meistertrophäe überreicht.

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