‚Ich bin fit, fühle mich gut‘

Interview mit Benjamin Schüßler

Vor fünf Tagen hat Benjamin Schüßler bei der KSV Holstein einen bis Sommer 2011 datierten Vertrag plus Option unterschrieben. Der Zweitliga erfahrene Mittelfeldspieler stand zuletzt in Diensten von Rot-Weiß Oberhausen. Wir haben beim 28-jährigen Neuzugang nachgefragt, warum er sich für Holstein entschieden hat und wie seine ersten Eindrücke vom neuen Umfeld sind.

Hallo Benjamin, Du bist sicher gerade auf der Suche nach einer Wohnung…

Schüßler: Das stimmt. Ich möchte nicht ewig im Hotel wohnen und bin guter Dinge, dass ich schnell fündig werde. Jan Sandmann und Anja Fiedler aus der Geschäftsstelle helfen mir fleißig bei der Suche.

Warum lief es für Dich sportlich nicht mehr rund in Oberhausen und was waren die entscheidenden Gründe für einen Wechsel nach Kiel?

Schüßler: Jeder Spieler hat sicherlich schon einmal die Erfahrung gemacht, dass er sportlich in einem Verein nicht mehr vorankommt. Das war in Oberhausen so. Ich möchte aber Fußball spielen. Die Verantwortlichen der KSV haben sich sehr um mich bemüht und ich treffe hier auf eine gute Mannschaft, mit der ich Erfolg haben will. Wir werden daran arbeiten, möglichst schnell den Tabellenkeller zu verlassen.

Fiel Dir der Schritt in die 3. Liga leicht?

Schüßler: Das ist für mich überhaupt kein Problem, auch in der 3. Liga wird guter Fußball gespielt. Obwohl mein Vertrag in Oberhausen erst im Sommer ausgelaufen wäre, wollte ich schon im Winter den nächsten Schritt machen. Denn noch eine Halbserie auf der Ersatzbank zu sitzen, hätte mir nicht gut getan.

Wie verlief Deine Winter-Vorbereitung?

Schüßler: Ich habe bei RWO die komplette Vorbereitung inklusive Testspiele absolviert. Wir sind in die Türkei nach Side gereist. Ich bin fit, fühle mich gut.

Dein erster Eindruck von der Landeshauptstadt Schleswig-Holsteins?

Schüßler: Es ist sehr gemütlich hier, kurze Wege – das gefällt mir gut. Im Sommer soll es noch schöner sein haben mir meine Teamkollegen erzählt. Ich lerne sicherlich eine ganz andere Lebensqualität als im Ruhrpott kennen.

Vielen Dank für das Gespräch. Das Interview mit Benjamin Schüßler führte Sven Hornung.

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