Interview der Woche – Heute: Dmitrijus Guscinas

Der 32-jährige Angreifer der Kieler Störche wechselte Anfang des letzten Jahres vom TuS Koblenz zurück an die Förde, um Holstein Kiel mit seinen Toren den Klassenerhalt zu sichern. Nach dem Regionalliga-Abstieg ist der Publikumsliebling einer der Routiniers im Oberliga-Team von Trainer Peter Vollmann und möchte die KSV mittelfristig in die 3. Bundesliga führen. Dem Holstein Magazin gab der Litauer ein kurzes Resümee zur Rückrundenvorbereitung…

Holstein Magazin: Hallo “Dimi“, durchkreuzt die aktuelle Witterung Euren Rythmus bei der Vorbereitung auf die Oberliga-Rückrunde?

Guscinas: Bislang haben wir gerade im Ausdauerbereich sehr gut gearbeitet. Besonders schade war der gestrige Spielausfall gegen den FC St. Pauli, aber die Absage zeichnete sich bereits im letzten Test ab, da der Boden gegen den HSV II sehr tief war. Es ist wichtig, dass wir langsam Spielpraxis sammeln, um unseren Rythmus zu finden.

Holstein Magazin: Am kommenden Montag geht es zum dänischen Erstligisten Horsens, Mittwoch gastiert Ihr bei Regionalligist LR Ahlen…

Guscinas: Das werden sicherlich zwei richtige Härtetests für uns werden. Gerade die dänischen Teams agieren sehr kompakt und zweikampfstark. Zwei interessante Aufgaben, auf die wir uns freuen.

Holstein Magazin: Du konntest die letzte Woche kaum am Mannschaftstraining teilnehmen. Was war passiert?

Guscinas: Ich hatte vorletzte Woche während einer Trainingseinheit einen Schlag abbekommen und mir eine Entzündung in der Kniekehle zugezogen. Heute werde ich wieder mit dem Lauftraining beginnen.

Holstein Magazin: Wie wichtig sind in dieser Spielzeit die Routiniers im Störche-Kader, wie auch Du es bist?

Guscinas: Erfahrende Spieler müssen immer ein Teil einer Mannschaft sein. Die jungen Akteure schauen sich oft im Training etwas bei uns ab, was sehr wichtig für ihre Entwicklung ist. Mein Sturmpartner Michael Holt hat sich beispielsweise sehr positiv weiterentwickelt. Als er aus Meppen nach Kiel wechselte, beschränkte er sich ausschließlich auf das Tore schießen. Nach einen halben Jahr hat er gelernt, dass er noch mehr für unser Team während eines Spiels arbeiten muss. Insgesamt geben sich aber alle Youngsters viel Mühe und wollen auch von uns “alten Hasen“ etwas dazulernen.

Holstein Magazin: Wie wichtig ist Trainer Peter Vollmann für das Team?

Guscinas: Sehr wichtig und ich freue mich, wenn ich noch lange mit ihm zusammenarbeiten kann. Er gibt der Mannschaft die nötige Sicherheit.

Das Interview führte Sven Hornung

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