Interview der Woche – Heute: Hauke Brückner

Hauke Brückner meldete sich pünktlich zum Vorbereitungsstart bei KSV-Trainer Peter Volmann zurück. Der 1,82m große Defensiv-Allrounder kurierte seinen doppelten Außenbandriss in der Winterpause aus und möchte sich nun zum Rückrundenauftakt durch gute Leistungen im Training wieder zurück in die Startelf kämpfen…

Holstein Magazin: Hallo Hauke, wie lautet Dein erster Eindruck nach fünf Tagen intensiver Trainingsarbeit?

Brückner: Die Mischung aus Kondition und Technik stimmt. Neben vielen Laufeinheiten im Wald, trainieren wir auch oft mit dem Ball.

Holstein Magazin: Wie würdest Du Deine Leistung in der Hinrunde bewerten?

Brückner: Nach einer tollen Vorbereitung habe ich mich beim Punktspielstart gegen Altona 93 sehr schwer getan und fand über weite Strecken nicht ins Spiel hinein. Dann habe ich mich von Spiel zu Spiel gesteigert, aber leider hat mich der doppelte Außenbandriss am 23. Oktober zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt zurückgeworfen.

Holstein Magazin: Dein Ziel wird es also sein, beim Heimspiel gegen Wilhelmshaven wieder in der Startelf zu stehen und Dir einen Stammplatz zurück zu kämpfen…

Brückner: Erst einmal möchte ich natürlich verletzungsfrei bleiben und dann im Training richtig Gas geben. Nach meinem Ausfall in der Hinrunde hat das Team kein Spiel mehr verloren, deshalb wird es nicht gerade einfach für mich. Aber ich werde durch Engagement und Willenskraft versuchen, mich für die Stammelf zu empfehlen.

Holstein Magazin: Wirst Du beim SHFV-Hallenmasters im Kader stehen?

Brückner: Es ist ein tolles Event und meine Füße haben gejuckt, aber am Ende hat die Vernunft gesiegt und ich werde nur als Zuschauer die Mannschaft anfeuern. Ich habe mir mal während meiner Zeit beim FC St. Pauli eine Verletzung in der Halle zugezogen, die ich erst nach mehreren Monaten wieder auskuriert hatte. Deshalb möchte ich kein Risiko eingehen.

Holstein Magazin: Apropos St. Pauli. Was sind Deiner Meinung nach die Unterschiede zwischen beiden Klubs?

Brückner: Mit dem Trainigsgelände in Projensdorf ist Holstein den Hamburgern schon jetzt eine Nasenlänge voraus. Die Atmosphäre und Unterstützung am Millerntor, auch wenn man einmal 0:3 zurückliegt, ist jedoch etwas ganz Besonderes. Dennoch freue ich mich, dass uns die Kieler Anhänger auch in der Oberliga so zahlreich unterstützen. Beim ersten Auswärtsspiel auf dem Klushügel in Osnabrück haben sie beispielsweise eine bemerkenswerte Party gefeiert. Das fand ich klasse! Insgesamt fühle ich mich in Kiel sehr wohl und genieße die Nähe zum Meer.

Das Interview führte Sven Hornung

Diesen Artikel teilen

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter