Interview der Woche – Heute: Peter Schyrba

Mit Peter Schyrba lockte KSV-Coach Peter Vollmann vor der aktuellen Spielzeit nicht nur einen zweikampfstarken, kopfballstarken und beweglichen Defensiv-Allrounder an die Förde, sondern auch einen überaus erfahrenen Regionalliga-Spieler mit starker Physis. In der vergangenen Saison stand der 1,85 Meter große Abwehrspieler in 29 Partien für den griechischen Zweitligisten Panseraikos Serras auf dem Rasen. Doch auch mit den Niederungen des Viertliga-Fußballs kann sich Schyrba inzwischen sehr gut anfreunden. Er war in den vergangenen Partien ein fester Bestandteil der KSV-Defensive. Das Holstein Magazin sprach heute kurz vor dem Training mit dem 26-Jährigen über die Partie in Oldenburg und das anstehende Derby gegen den VfB Lübeck II.

Holstein Magazin: Hallo Herr Schyrba, darf man eine 2:0-Führung in Oldenburg noch aus der Hand geben?

Schyrba: Nein, natürlich nicht. Wir haben die Zeit des ungeschlagenen Erstplatzierten genossen, aber nun müssen wir die Partie abhaken und uns auf das Spiel gegen den VfB II konzentrieren. Unser Trainer hat in der Nachbesprechung alles angesprochen und am Freitag werden wir die Scharte wieder auswetzen.

Holstein Magazin: Obwohl es ’nur‘ gegen das zweite Team des VfB Lübeck geht, wird das kommende ‚Derby‘ ein heißer Tanz. Für die Anhänger beider Vereine ist es keinesfalls ein ’normales‘ Spiel…

Schyrba: Ich wurde von meinen Teamkollegen als ‚Neu-Kieler‘ bereits geimpft, dass die Partie gegen den VfB II nicht nur für uns, sondern auch für die Fans eine wichtige Partie ist. Wir werden aber, wie bei jedem anderen Spiel auch, hochkonzentriert agieren und wollen natürlich als Gewinner den Platz verlassen.

Holstein Magazin: Wie bewerten Sie ihre bisherigen Leistungen im Störche-Dress?

Schyrba: Da müssen Sie den Trainer fragen…

Holstein Magazin: Es wirkt aber schon so, dass Sie sich gut ins Team integriert haben?

Schyrba: Ja, das stimmt. Ich fühle mich sehr wohl im Team und denke, dass ich auch relativ solide in der Defensive von Spiel zu Spiel agiere.

Holstein Magazin: Sie haben vor der Saison einen Drei-Jahresvertrag bei Holstein unterschrieben. Welche Ziele haben Sie nach dieser Spielzeit mit der KSV?

Schyrba: Erst einmal wollen wir uns für die neue Regionalliga Nord qualifizieren und dann schauen wir einfach weiter. Die Mischung innerhalb der Mannschaft stimmt und ich denke, dass sich auch die U23-Akteure im nächsten Jahr weiter aufdrängen werden. Langfristig gesehen wollen wir in der Regionalliga die Meisterschaft anstreben.

Holstein Magazin: Wir kam es eigentlich zu Ihrem Wechsel in die zweite griechische Liga?

Schyrba: Ich hatte noch einmal den Wunsch im Ausland zu spielen und wollte dort meine Erfahrungen sammeln. Somit habe ich mich für ein Probetraining bei Panseraikos Serras beworben und erhielt daraufhin einen Vertrag. Besonders die menschlichen Aspekte sind bei den Griechen wichtig und haben mich sehr beeindruckt.

Das Interview mit Peter Schyrba führte Sven Hornung

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