Interview der Woche – Heute: Sven Boy/Holger Hasse

Sven Boy und Holger Hasse stabilisierten schon in gemeinsamen Lübecker Zeiten die Defensive. Nun wechselte Hasse von Carl Zeiss Jena zu Holstein Kiel und die beiden Verteidiger sollen laut Böger die Kieler Innenverteidigung bilden, aufgrund der Verletzung von Michael Molata. Die Holstein Magazin Redakteure Patrick Nawe und Sven Hornung sprachen in La Manga mit den beiden über die Vorbereitung und die Rückrunde der Regionalliga Nord.

Holstein Magazin: Wie ist euer erster Eindruck und was trägt das Trainingslager zur Saisonvorbereitung bei?

Boy: Die Bedingungen sind hier hervorragend. Das neue Konzept des Trainers muss nun akribisch umgesetzt werden. Mit Stefan Schnoor, Martin Hauswald und Holger Hasse sind zudem drei Spieler zu uns gestoßen, die integriert werden müssen.

Hasse: Es war ein guter Start für mich. Aufgrund der Apartments lernt man sich schnell kennen und rückt näher zusammen. Das Potenzial ist innerhalb der Mannschaft vorhanden. Jetzt gilt es ein schlagkräftiges Team für die Restrückrunde zu bilden.

Holstein Magazin: Die zurzeit prekäre Situation in Kiel kennt ihr aus eurer gemeinsamen Zeit in Lübeck, als ihr mit dem VfB abgestiegen seid. Wie geht man damit um?

Boy: Nein, das würde ich nicht so behaupten. Unser Kader wurde in der Winterpause noch einmal durcheinander gewürfelt. Außerdem bin ich nach wie vor der Meinung, dass unser Kader die notwendige Qualität hat eine gute Rückrunde zu spielen. Durch die kommenden Testspiele werden wir unseren Rhythmus finden und in Magdeburg bestens vorbereitet auf dem Platz stehen.

Holstein Magazin: Was muss aus sportlicher Sicht dringend verbessert werden?

Boy: Gezielt müssen wir Probleme und Verbesserungsvorschläge ansprechen und viel abgebrühter auf dem Platz agieren. Ich hoffe, dass wir zum Rückrundenstart eine Serie starten werden und wenn es nur die Heimspiele sind…

Hasse: …so war es bei mir auch in der letzten Saison mit Carl Zeiss Jena, weshalb wir den Aufstieg erreicht haben. Nur so kann man auch aus dem Tabellenkeller herauskommen.

Holstein Magazin: Ist jetzt vor allem die Defensive gefordert und damit insbesondere Führungsspieler, wie ihr es seid?

Hasse: Klar ist jetzt Basisarbeit gefragt, also erst einmal in der Verteidigung sicher stehen. Wir benötigen natürlich noch Spielpraxis und müssen die Laufwege abstimmen, auch mit Michael Niedrig und Stefan Schnoor. Ich bin aber davon überzeugt, dass wird in La Manga den Grundstein dafür legen können.

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