Jokuschies mit Deutschland gegen Korea

Universiade 2009

Rund 120 Athletinnen und Athleten in 11 Sportarten sowie 62 Offizielle stellen vom 1. bis 12. Juli die deutsche Delegation bei der Universiade in Belgrad, der mit über 10000 Athleten größten Multikulti-Sportveranstaltung nach den Olympischen Spielen. Dank der großzügigen Unterstützung durch das Bundesministerium des Innern, die Fachverbände sowie die Universiade-Partner konnte eine so umfangreiche Besetzung der Universiade realisiert werden.

Aus dem deutschen Aufgebot ragen die Hochspringerin Ariane Friedrich, die Weltmeisterin im Hammerwurf, Betty Heidler, sowie der Schwimmer Helge Meeuw heraus. „Wir haben aber auch in der Breite ein sehr gutes Team. Alle Athleten und Mannschaften haben die Chance auf eine Platzierung unter den besten Acht“, erklärte adh-Sportdirektor Thorsten Hütsch.

Auch die Studentinnen-Fußball-Nationalmannschaft machte sich hoffnungsfroh auf den Weg nach Serbien. Bereits am Dienstag steht das erste Gruppenspiel gegen Korea auf dem Programm. Die weiteren Gegner heißen Brasilien (2. Juli) und Südafrika (4. Juli).

Mit am Start ist auch Nina Jokuschies (22), U19-Weltmeisterin 2004, langjährige Leistungsträgerin der KSV Holstein und ab sofort Vertragsspielerin des Erstligisten Hamburger SV. „Die Teilnahme an der Universiade ist schon ein Riesenerlebnis an sich, aber wir wollen natürlich unbedingt die Vorrunde überstehen“, so Jokuschies vor der Abreise aus dem Trainingslager im bayrischen Gaukönigshofen.

Trainer Norbert Düwel nominierte am Mittwoch nach verschiedenen Leistungstests und einem abschließenden Testspiel 19 Studentinnen. „Wir haben sehr große Erwartungen an das Universiade-Turnier, erläutert die Mitspielerin von Nina Jokuschies, Carina Breunig, die in der letzten Saison für den Bundesligisten TSV Crailsheim auf dem Platz stand. „Unsere Vorrundengruppe mit Korea, Brasilien und Südafrika ist keine leichte Gruppe, doch sehe ich bei allen drei Gegnern absolut realistische Chancen, drei Mal zu gewinnen! Dass dies nicht leicht wird, ist selbstverständlich. Doch wenn die körperliche und mentale Verfassung stimmt und die Stimmung im Team gut ist, dann ist unsere Mannschaft auf jeden Fall in der Lage, bei der Siegerehrung in Belgrad auf dem Treppchen zu stehen!“

Foto: Nina Jokuschies greift am Dienstag in Belgrad mit der deutschen Mannschaft in das Geschehen ein.

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