KSV Holstein II – VfL Osnabrück II 1:4 (1:2)

Heider machte den Unterschied / Brunner-Elf auch im zweiten Saisonspiel erfolglos

Die KSV Holstein II verlor die Heimpremiere gegen den VfL Osnabrück II mit 1:4 (1:2) vor 150 Zuschauern in Projensdorf. Dabei verpassten es die Kieler kurz nach der Pause das Spiel noch einmal offener zu gestalten, doch der gerade eingewechselte Kevin Wölk verschoss einen Foulelfmeter.

„Wir waren in der 2. Halbzeit zu verunsichert. Es fehlte ein echter Leader auf dem Platz“, analysierte KSV-Coach „Mecki“ Brunner nach dem Spiel. Holstein begann sehr druckvoll und erarbeitete sich sofort einige Tormöglichkeiten. Nach feinem Hackentrick von Christopher Hauptmann, schoss Neuzugang Nielsen den Ball aus 16 Metern Torentfernung trocken in das linke Toreck (11.). Danach agierten die „Störche“ aber zu selbstgefällig und luden die Gäste immer wieder zu gefährlichen Chancen ein. In der 20. Minute war die KSV-Abwehr wieder einmal nicht sattelfest und VfL-Stürmer Heider gelang aus kurzer Distanz der Anschlusstreffer. Das quirlige Angriffsduo Guimaraes-Klausch / Heider bereitete der Brunner-Elf auch fortan einige Probleme. Nur kurze Zeit später tauchten die beiden Stürmer erneut im Kieler Strafraum auf, doch behielt Torwart Preuß diesmal das Oberwasser. Danach setzte sich Hauptmann auf der Außenbahn durch, legte die Kugel quer zu Kühne, aber die Regionalliga-Leihgabe zielte den Ball über das Tor. Nicht so Marc Heider, der auf der anderen Seite von Aslantas bedient wurde, die fehlende Zuordnung im Strafraum der Gastgeber ausnutzte und eiskalt den Ball in den Tormaschen versenkte (34.).

Wenige Minuten nach der Pause ertönte gleich ein Pfiff von Referee Richter, der zu Recht ein Foul von VfL-Schlussmann Schimmöller an Hauptmann gesehen hatte. Kevin Wölk trat an und schoss zur Freude des Osnabrücker Anhangs den Ball über das Tor (47.). Holstein war nun erneut verunsichert, versuchte aber trotzdem gegen die gut gestaffelte Osnabrücker Mannschaft zum Torerfolg zu kommen. „Die Kieler warfen nach dem verschossenen Elfmeter alles nach vorne und luden uns zu Kontern ein“, konstatierte Osna-Trainer Heiko Flottmann. Einen dieser Konter nutzte VfL-Sturmtank Heider und erzielte sein drittes Tor (69.). Plötzlich kam auch die KSV zu gefährlichen Chancen, doch scheiterten Michalski (70.) und Petersen (80.) nur knapp an Keeper Schimmöller. Die Entscheidung fiel dann kurz vor dem Ende der Partie, als Möllering nach feinem Solo den 4:1 Endstand herstellte.

Holstein Kiel II: Preuß – Petersen, Gersch (80. Vujcic), Vass, Bock – Bruns, Nielsen, Zmijak (46. Wölk), Kühne – Hauptmann, Schwarzwald (46. Michalski).

VfL Osnabrück II: Schimmöller – Egbers – Ziegler, Thomas – Mäscher, Tüting (80. Möllering), Rose, Möllers (84. Gashi), Aslantas (90. Bünemann) – Heider, Guimaraes-Klausch.

Tore: 1:0 Nielsen (11.) nach klugem Pass von Hauptmann, 1:1 Heider (20.) nach Tüting-Flanke, 1:2 Heider (34.) nach Zuspiel von Aslantas, 1:3 Heider (68.) nach Unachtsamkeit in der Kieler Deckung, 1:4 Möllering (90.) nach Sololauf.

Besondere Vorkommnisse: Wölk verschießt Foulelfmeter (47.)

Schiedsrichter: Richter (Seeretzer SV)

Zuschauer: 150

(sh)

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