Sa. 14.00 Uhr: Holstein Kiel – B. Dortmund II

Holstein empfängt BVB II

Am Samstag um 14.00 Uhr erwartet die Mannschaft von Trainer Frank Neubarth den Regionalliga-Aufsteiger Borussia Dortmund im neuen „Hexenkessel“ an der Förde. Nach dem begeisternden 5:0-Heimauftakt gegen den 1. FC Magdeburg sowie dem Punktgewinn beim Wuppertaler SV Borussia will Holstein den Aufwärtstrend fortsetzen und mit einem „Dreier“ in die Spitze der Liga vorstoßen. Die Störche tragen gegen die Mannschaft von Theo Schneider ohne Zweifel die Favoritenbürde.

„Wir haben gegen Wuppertal wieder einmal Moral bewiesen“, zeigte sich Frank Neubarth am vergangenen Wochenende mit dem Auftreten seiner Elf in der zweiten Hälfte durchaus zufrieden. Und auch Pechvogel Andrè Breitenreiter blickte trotz seines verschossenen Elfmeters ohne Sorge auf die bevorstehenden Aufgaben: „Wir sind wieder einmal aus schwieriger Situation zurück gekommen, das zeichnet uns aus.“ Für den Sportlichen Leiter der KSV Holstein, Daniel Jurgeleit, ist es das vorrangige Ziel, endlich einmal die Lethargie der ersten Minuten abzulegen. Sowohl in Dresden als auch in Wuppertal brauchten die Kieler viel zu lange, um den eigenen Rhythmus zu finden. „Wir gehören jetzt zu den Gejagten der Liga, da muss man von Beginn an voll da sein“, fordert Jurgeleit gegen Dortmund Einsatz, Engagement und Konzentration von Beginn an. Abwehrrecke Henning Grieneisen macht den Fans Hoffnung auf ein neuerliches Fußball-Fest um Holstein-Stadion: „Gegen Dortmund wollen wir wieder an die Vorstellung gegen Magdeburg anschließen.“ Doch auch wenn die Kieler Anhänger sicherlich wieder wie eine Wand hinter ihrem Team stehen werden, die Partie gegen den BVB kann für den Aufstiegsanwärter von der Förde zu einer ganz unangenehmen Angelegenheit werden.

Borussia Dortmund II steht vor einer schweren Regionalliga-Saison. Zwar hat der Regionalliga-Aufsteiger in der vergangenen Saison in der Oberliga Westfalen die meisten Tore erzielt und die wenigsten kassiert, aber die spielerische und besonders die körperliche Stärke wird in der Regionalliga wesentlich mehr gefordert. Das Team hat einen Altersdurchschnitt von knapp 20 Jahren, so dass mit Leistungsschwankungen und hohem Kräfteverschleiß zu rechnen ist. Der Teamgeist, der in der gesamten Abteilung steckt, ist der größte Hoffnungsträger. Die Neuzugänge Daniel Gordon und Fisnik Zeynullahu (beide VfL Bochum) sowie Sahr Senesie (TSG Hoffenheim) sind keine Unbekannten. Alle drei haben bereits bei den Junioren des BVB gespielt. Senesie soll nicht mehr im Mittelfeld spielen, sondern seine Qualitäten im Angriff zeigen. Mit Uwe Seggewiß und Marcus Steegmann haben nur zwei Spieler den Verein verlassen. Sie sind für das Anforderungsprofil des Vereins zu alt gewesen. Trainer Theo Schneider hat in Absprache mit Profi-Coach Bert van Marwijk von einem 4-3-3-System auf ein 4-4-2 umgestellt. Mit nur einem Zähler aus den ersten drei Partien ist die Borussia jedoch vorerst in den Startlöchern hängen geblieben. Im Duell mit den Kieler „Störchen“ haben die Westfalen die klare Außenseiterrolle inne, doch BVB-Coach Schneider fährt ohne Furcht in die Landeshauptstadt: „Wir sind in der Lage, jeder Mannschaft Paroli zu bieten, auch jede Mannschaft zu schlagen. Es ist in jedem Spiel alles möglich. Ein Punkt ist für uns auch in Kiel drin, damit könnte ich gut leben.

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