Sa. 14.00 Uhr: Kickers Emden – Holstein Kiel

Kieler „Störche“ beim Aufsteiger –

Eigenwerbung vor dem Landesderby?

Riesengroß war die Enttäuschung bei der KSV Holstein nach dem bitteren 0:0 gegen Rot Weiß Erfurt am vergangenen Wochenende. Das Remis war gleichbedeutend mit dem Ende aller Aufstiegsträume. Auch wenn weiterhin eine theoretische Chance besteht, die Planungen für eine weitere Regionalliga-Saison laufen bei den „Störchen“ bereits auf Hochtouren. Da gerät die Partie am Samstag um 14.00 Uhr beim Aufsteiger Kickers Emden zur Charakterprobe. Die letzten Spiele können Aufschluss darüber geben, auf wen die Kieler auch in der nächsten Saison setzen können.

„Wir wollen im nächsten Jahr aufsteigen“, erhöhte der Sportliche Leiter Daniel Jurgeleit unter der Woche sowohl Zielsetzung als auch Druck für die kommende Spielzeit. Auch wenn man so nah dran war an der 2. Bundesliga und letztlich bitter enttäuscht wurde, auf dem bisherigen Abschneiden können die Verantwortlichen aufbauen. Mit 63 Zählern konnte die KSV bereits drei Spieltage vor dem Saisonende das beste Ergebnis seit Einführung der zweigleisigen Regionalliga für sich verbuchen.

Beim Gegner aus Emden freut man sich auf die Partie gegen die „Störche“. Vor genau einem Jahr sicherte sich die Mannschaft von Marc Fascher im Spiel gegen die Oberliga-Mannschaft der KSV den Sprung in die 3. Liga. Ein gutes Omen vor dem Nordderby? Mit einem weiteren „Dreier“ hätten die Ostfriesen endgültig den Klassenerhalt unter Dach und Fach gebracht.

Während Holstein in Emden auf den weiter angeschlagenen Sven Boy und Thorsten Rohwer (5. gelbe Karte) verzichten muss, fehlen beim BSV Bernd Grotlüschen (Kniescheibenbruch), Dennis Ewert (Schambeinentzündung), Jens Jaschob (Kreuzbandanriss), Manuel Meyer (Bandscheibenvorfall) und Andreas Nägelein (Gelb-Rote Karte).

Nichtsdestotrotz können die Kieler die Aufgabe in Emden nicht auf die leichte Schulter nehmen. Der kürzliche 5:0-Heimsieg des BSV gegen den Chemnitzer FC ließ aufhorchen. Wieder einmal zeigte sich die Offensive um Goalgetter Massimo Cannizzaro (13 Saisontreffer), Oliver Glöden (8) und Falk Schindler (6) als treffsicher.

Mit einem Erfolg im Embdena Stadion könnte Holstein den Abwärtstrend stoppen und noch einmal beste Eigenwerbung für das letzte Heimspiel gegen den Landesrivalen VfB Lübeck betreiben.

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