Schwerpunkttraining und Regeneration

Holsteins Profifußballer nutzen den „Brückentag“ zwischen den Tests in Falkensee und Schönberg zur Regeneration

Temperatursturz im brandenburgischen Sommerfeld. Nach den rekordverdächtigen 37 Grad am gestrigen Mittwochhatte der KielerZweitligist heutenur mitdeutlich angenehmeren26 Grad zu kämpfen.Die Mannschaft wurde am Vormittagin kleinere Schwerpunktgruppen aufgeteilt. Zwei Gruppen haben im regenerativen Bereich gearbeitet und zwei Gruppen an fußballspezifischen Aspekten. Durch die erhöhte Trainingsbelastung und die Temperaturen in den vergangenen Tagen war dieIntensität auf diese Art und Weise besser zu dosieren. Spieler mit leichten Blessuren trainierten unter geringerer Belastung im Wasser des Hotel-Pools.

„Morgen steht schon der nächste Test gegen Schönberg an, da sollen die Spieler wieder erholt und fit sein“, meint Athletiktrainer Timm Sörensen, der sich zusammen mit seinem Kollegen André Filipovic sowie den drei Physiotherapeuten Sebastian Süß, Maurice Johnson und Fabian Franzen um den körperlichen Zustand der Störche kümmert.

Als besonders reizvoll empfindet Hobby-Läufer Sörensen die 3 Kilometer lange Laufstrecke rund um den See in direkter Hotelnähe: „Direkt im Wald und im Schatten laufen zu können ist bei diesen Temperaturen ein echtes Highlight. Daher haben wir heute Vormittag die Einheit mit einigen Spielern an den See verlegt, das war atmosphärisch sehr schön. Man kann da sogar auch mal ein wenig abschalten.“

Mit dem körperlichen Zustand der Profi-Fußballer sind die beiden Athletiktrainer Sörensen und Filipovic zufrieden. „Es ist zwar noch recht früh für Wasserstandsmeldungen, aber grundsätzlich gibt es keinen Grund zur Klage. Es war ein sehr vielschichtiger Wochenverlaufe. Aber trotz der hohen Intensität gab es kaum Ausfälle. Die Mannschaft ist körperlich auf dem besten Wege, sich in Topform zu bringen“, so Filipovic, der von Fortuna Köln neu zur KSV Holstein hinzugestoßen ist.

Am heutigen Nachmittag hat die Mannschaft frei. „Das ist körperlich und mental wichtig nach den intensiven Einheiten“, betont Sörensen, der in der willkommenen Pause vom Trainingsalltag zusammen mit einigen Kollegen per Fahrrad die Umgebung erkunden konnte.

Während einige Spieler die Ruhe im Hotel genießen, nutzen andere die Zeit, um die Region zu erkunden. Morgen Vormittag geht es dann wieder auf den Trainingsplatz des FC Kremmen zur Abschlusseinheit im ersten Sommer-Trainingslager der Saison 2019/20.

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