So. 13.30 Uhr: Chemnitzer FC – Holstein Kiel

Regionalliga Nord

Am Sonntag um 13.30 Uhr gastiert Regionalliga-Spitzenreiter Holstein Kiel im Stadion an der Gellertstraße beim Chemnitzer FC. Die Störche wollen gegen die Sachsen den nächsten Dreier einfahren, um den Platz an der Sonne weiter zu verteidigen.

Der Tabellenneunte aus Chemnitz, dessen Nachholspiel am Mittwoch bei Türkiyemspor Berlin den widrigen Bodenverhältnissen zum Opfer fiel, geht mit personellen Problemen in die Begegnung. Aufgrund ihrer fünften gelben Karte, jeweils resultierend aus dem letzten Spiel bei Hannover 96 II, sind Steven Sonnenberg und Anton Müller für das Gastspiel der Götz-Elf gesperrt. Auch Julius Reinhardt muss aufgrund einer Rotsperre noch pausieren. Ferner sind die Einsätze von Hendrik Liebers (Muskelfaserriss linker Oberschenkel), Frank Gerster (Anriss des vorderen Kreuzbandes im linken Kniegelenk) sowie Benjamin Förster (Rückenbeschwerden) ausgeschlossen.

Die Vorrunde der „Himmelblauen“ war von vielen Höhen und Tiefen geprägt. Vor allem die Heimschwäche bereitete Trainer Gerd Schädlich lange Zeit Kopfzerbrechen. So gelangen dem CFC in der ersten Saisonhälfte lediglich zwei Siege im heimischen Stadion an der Gellertstraße, nämlich gegen den Hamburger SV II und den FC Sachsen Leipzig. Mit dem 2:0 gegen Hansa Rostock II sicherten sich die Sachsen am vergangenen Wochenende erst den dritten Heimsieg der Saison. Kein Wunder, dass Trainer Schädlich noch immer fordert: „Zu Hause müssen wir wieder eine Macht werden.“

Die zuletzt ebenfalls mit Verletzungssorgen kämpfenden Kieler hoffen gegen die „Himmelblauen“ auf eine Entspannung der Lage. Das Fehlen der Routiniers merkte man den Störchen gegen Oberneuland vor allem im zweiten Durchgang deutlich an. Die Einsätze von Mohammed Lartey, Velimir Grgic und Sven Boy sind weiterhin äußerst fraglich. Erst kurz vor dem Spiel wird eine Entscheidung fallen.

„Uns erwartet in Chemnitz eine ganz schwere Aufgabe, das wird sicherlich nicht einfacher als zuletzt gegen den FC Oberneuland“, so Holstein-Trainer Falko Götz vor der morgigen Abfahrt nach Sachsen, „doch die drei Zähler wollen wir unbedingt mit nach Kiel nehmen“, lässt Götz keinen Zweifel an der Kieler Marschroute.

Der Kieler Trainer, der am Donnerstag seinen 47. Geburtstag feierte, ist fest davon überzeugt, dass die positive Stimmung bei seiner Mannschaft weiter anhalten wird. „Meine Spieler legen eine hohe Leistungsbereitschaft an den Tag“, freut sich Götz über die Motivation seines Teams. Ein wichtiger Umstand, auf den Holstein in der spannenden Endphase des Titelrennens sicherlich bauen kann.

Foto: Auch in Chemnitz möchten die Kieler Störche, hier mit Peter Schyrba, wieder Grund zum Jubeln haben.

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