SV Arminia Hannover – Holstein Kiel U23 0:0

Holstein II mit Remis am Bischofsholer Damm

Torlos endete die Partie der beiden Oberligisten SV Arminia Hannover und Holstein Kiel vor rund 450 Zuschauern im Rudolf-Kalweit-Stadion am Bischofsholer Damm. „Bei seinem Deutschland-Besuch muss der Papst auch in Kiel gewesen und uns seinen Segen zugesprochen haben. Wir sind heute mit einem Punkt beschenkt worden“, so kommentierte Holstein-Coach Hans-Friedrich Brunner nach dem glücklichen Remis seiner Mannschaft die 90 Minuten von Hannover.

Die Brunner-Elf konnte zuletzt einen überzeugenden 5:1-Heimsieg gegen den SV Ramlingen-Ehlershausen einfahren und hoffte in Hannover mit einem Auswärtssieg die nötige Konstanz in den Saisonverlauf bringen zu können. Den verletzten Dogan ersetzte dabei in Hannover von Beginn an Hasler. Arminia Hannover holte zuletzt nur zwei Zähler aus zwei Spielen. Und auch gegen Holstein reichte es für die Wirtz-Elf nur zu einem Remis. Dabei machte Arminia über weiter Strecken das Spiel und drängte die Gäste immer wieder weit in die eigene Hälfte zurück. Doch in der Offensive fehlte den Hannoveranern einfach das nötige Glück, um am Ende als Sieger den Rasen zu verlassen. Alleine in der Anfangsphase hatte Arminia gleich drei dicke Möglichkeiten zur Führung, aber sowohl Barisic (3.) und Abit Jusufi in der 8. und 14. Spielminute scheiterten mutterseelenallein vor KSV-Torhüter Nico Beyer, der kurzfristig für den erkrankten Adrian Horn eingesprungen war. Arminia weiter spielbestimmend, auch wenn Holstein sich nun etwas befreien konnte und seinerseits Möglichkeiten herausspielte. In der 33.Minute verpasste Mariusz Zmijak nach einer schönen Hereingabe von der rechten Seite durch Hummel nur knapp die Gästeführung. Das war es dann aber auch schon mit der Kieler Fußball-Herrlichkeit in Durchgang eins.

Nach der Pause wollte es Holstein dann noch einmal wissen und konnte die Partie ausgeglichener gestalten. Die KSV stand jetzt sicherer. Nun rückte SV-Keeper Alexander Dlugaiczyk immer öfter in den Mittelpunkt des Geschehens. Die beste Chance der „Störche“ dann in der 81. Minute durch Florian Meyer, der allein auf das Arminen-Tor zustrebte, letztlich aber doch an Torhüter Dlugaiczyk scheiterte. Und als Asamoah zwei Minuten vor dem Abpfiff im Anschluss an einen Eckball aus drei Metern ebenfalls nicht das Tor traf, da wusste auch der letzte Zuschauer, dass die Partie aufgrund der mangelnden Kaltschnäuzigkeit beider Teams im Abschluss auch keinen Sieger verdient gehabt hatte. Auch der eingewechselte Rouven Abel verpasste in der 90. Minuten mit der letzten Chance des Spiels einen Torerfolg. Bester Mann auf dem Platz war ohne Zweifel der Kieler Torhüter Beyer, denn ohne ihn hätte sich Holstein Kiel schon nach einer Viertelstunde aus der Partie verabschieden können.

Die Brunner-Elf kann sehr gut mit dem glücklichen Punktgewinn gegen die Grün-Weißen leben und stabilisierte sich im oberen Tabellenmittelfeld. (nawe)

Hannover: Dlugaiczyk – Nachtwey, Doll, Tayar, Preuß – Barudi, Tasdelen, Jescheniak (70. Beise), Harms – Barisic (77.Asamoah), Jusufi.

Kiel: Beyer – Hassler, Petersen, Hasler, Jürgensen – Bruns, Meyer – Hummel (78. Abel), El Kasmi (71. Siedschlag), Zmijak – Wulff (41. Vujcic)

Schiedsrichter: Neumann (Hamburg)

Zuschauer: 450

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