T. Potsdam II – Holstein Kiel 3:0 (1:0)

2. Frauen-Bundesliga Nord

Mit 0:3 mußte sich Holstein Kiel in der 2. Frauen-Bundesliga beim FFC Turbine Potsdam II geschlagen geben. Nach einem 0:1-Pausenrückstand konnte die Mannschaft von Cheftrainer Heinz Siebolds der Begegnung keine andere Richtung geben.

Dabei zeigten die Kielerinnen in der ersten Halbzeit ihre bessere Hälfte. Gegen einen Gastgeber, der im Vergleich zum Hinspiel eine Klasse schwächer agierte. „Die waren nicht so gut drauf wie bei ihrem Sieg in Kiel“, stellte Co-Trainerin Stephanie Güldenzoph fest. Da bei der Siebolds-Elf der entscheidende Pass in die Tiefe und Spitze fehlte, ordnete Güldenzoph die ersten 45 Minuten in die Kategorie Mittelfeldgeplänkel ein. „Es gab kaum Torchancen auf beiden Seiten“, bilanzierte Güldenzoph die Möglichkeiten, „unsere Spitze Sandra Bannas bekam zu wenig Anspiele.“ Die Führung der Bundesligareserve aus Potsdam resultierte aus einem Freistoß aus 27 Metern. Der als Flanke getretene Freistoss an den Torraum landete von einer hochspringenden Potsdamerin unberührt und im Fünf-Meterraum aufspringend direkt im Holstein-Gehäuse. „Ein blödes Ding. Für uns war aber dennoch mehr drin vor der Halbzeit“, sah Güldenzoph nach dem Seitenwechsel eine mutlose Kieler Mannschaft. Der Wille, die Begegnung noch umzubiegen bzw. einen Punkt zu ergattern, war beim nördlichsten Bundesligisten nicht zu erkennen. Darunter litt auch das Passspiel, das „nicht mehr stattgefunden“ hat. „Wir haben in der Höhe verdient verloren“, respektierte Güldenzoph die Leistungssteigerung der Turbinen mit Wiederbeginn.

Turbine Potsdam II: Thalmann – Brosius, Schlanke, Willers, Braun, Ulbrich (71. Wutzke) – Hübner, Notthoff, Schödel (71. Carl), Fechner – Hagemann (64. Klemme)

Holstein Kiel: Ihrens – Oberst, Wölki, Schrum, Vogt (64. Thode) – Weigel, Pashley, Jokuschies, Leugers, Krohn (57. Krause) – Bannas (77. Kranz)

Tore: 1:0 Schödel (26.), 2:0 Fechner (48.), 3:0 Schlanke (66.)

Schiedsrichter: Weigelt (Leipzig)

Zuschauer: 140

Foto: Co-Trainerin Stephanie Güldenzoph sah keine gute Partie ihrer Mitspielerinnen nach dem Seitenwechsel.

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