VfL Osnabrück – Holstein U19 3:2 (2:0)

Am Ende bot die Holstein U19 Spitzenreiter VfL Osnabrück ordentlich Paroli und war die bessere Mannschaft. Dennoch reichte es beim 2:3 (0:2) nicht zum Punktgewinn bei den Lila-Weißen. „Schade, denn nach dem frühen Rückstand waren wir dem VfL ebenbürtig und in der zweiten Hälfte sogar überlegen“, erklärte Trainer Michael Bauer.

Die KSV agierte in der Anfangsphase nicht entschlossen genug und fand kaum ins Spiel hinein. Die körperlich überlegenen Gastgeber nutzen den Respekt der Kieler eiskalt aus und führten bereits nach 13 Minuten durch die Tore von Jens Buddecke (5.) und Yalcin Emekci (13.) mit 2:0. Fortan wurden die Gäste mutiger und erarbeiteten sich einige Torchancen. Die größte Möglichkeit vergab Arne Duggen frei vor dem gegnerischen Tor (25.).

Nach der Pause kam die KSV engagiert aus der Kabine und verpasste erneut den Anschlusstreffer zu markieren, als Dominik Balcer aus drei Metern den Ball über das Tor setzte (52.). Dann aber verkürzte Lukas Henke nach einem sehenswerten Freistoß zum 1:2 (65.). „Wir waren in dieser Phase deutlich aktiver“, bemerkte auch Bauer, der allerdings in der 87. Minute die Vorentscheidung durch Sascha Wald hinnehmen musste. So war das 2:3 durch Raphael Gertz nur noch Ergebniskosmetik (90.). Bauer: „Mein Team hat bis zum Abpfiff alles gegeben, ein Punkt wäre durchaus verdient gewesen.“

Holstein: Schramm – Kaetow, Schmitt, Yankin – Nagel, Henke, Gutzeit (80. Raniewicz), Camps, Ziehmer – Balcer (70. Webessie), Duggen (60. Gertz)

Foto: Der Anschlusstreffer von Raphael Gertz reichte am Ende nicht zum Punktgewinn.

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