Mit bewährter Besetzung ins neue Jahr

Der erste Stammtisch in 2020 fand am 30. Januar traditionell im Holsteiner statt – und begann mit einem vielversprechenden Ausblick auf die kommende Zeit: Ob eine Fahrradtour auf Sylt, eine Auswärtsfahrt nach Osnabrück oder eine Exkursion nach San Francisco, vieles steht auf dem Programm für das Frühjahr. Auch die Mannschaft hat sich für die anstehende Spielzeit gerüstet – und mit Fabian Reese, der insbesondere den an Hansa Rostock verliehenen Daniel Hanslik ersetzen soll, einen wichtigen Neuzugang gewonnen. „Wir haben eine entsprechende Personalie gesucht und mit Fabian Reese gefunden. Er ist als Typ, Mensch, Charakter und Spieler der richtige Mann für uns, der auch schon für Kiel gespielt hat. Wir sind sehr glücklich“, bekräftigt Sportdirektor Uwe Stöver die Entscheidung. Dass Fabian Reese der einzige Neuzugang geblieben ist, hat gute Gründe: „Wir müssen Dinge aus Überzeugung tun – das, was uns perspektivisch stärker macht. In einem Team wie unserem, das sich gerade gefunden hat, bedeuten Transfers eine gewisse Unruhe. Das haben wir abgewogen und gegenübergestellt“, so der Sportdirektor. Mit der Entwicklung seines Teams zeigt er sich zufrieden: „Viele Spieler haben ihre Rolle gefunden. Wir haben jetzt Alternativen und eine Breite, mit der wir davon überzeugt sind, dass wir unsere Saisonziele erreichen können.“ Trotzdem sieht er noch Potential nach oben: „Wir haben im Moment Probleme, in letzter Konsequenz abzuschließen. Da müssen wir effektiver und galliger werden, konzentrierter bei den wenigen Aktionen der Gegner.“

Auch Tobias Fleckstein, der seit seinem Wechsel zu den Störchen 2018 insbesondere bei der Holstein-U23 Erfahrungen sammelte, plauderte aus dem Nähkästchen. Über seine Zusammenarbeit mit dem ehemaligen U23-Trainer und jetzigem Cheftrainer Ole Werner kann er nur Positives berichten: „Verglichen mit der U23 ist vieles ähnlich. Er ist menschlich immer ansprechbar, hat immer ein offenes Ohr und auch seine Philosophie des Fußballs ist die gleiche: Zielstrebig, viel nach vorne spielen und immer am Ball sein. Er ist ein sehr guter Fachmann.“ Auch seine eigene Entwicklung bewertet der 20-Jährige positiv: „Ich kam zwar noch nicht so zum Einsatz wie erhofft, aber versuche immer, dem Trainer etwas anzubieten, meine Leistung abzurufen und mich persönlich weiterzuentwickeln. Holstein Kiel ist meine erste Profistation, ich kann mich hier in Ruhe und perspektivisch weiterentwickeln.“

Die aktuellen Entwicklungen erfreuen auch Jannik Dehm, der nach einem Schienbeinbruch im Juli 2019 lange verletzt ausfiel: „Es geht gerade steil bergauf. Ich kann wieder mit dem Ball arbeiten. Mein Fokus liegt darauf, so schnell es geht, wieder fit zu werden und alle Energie und Leistung in das verletzte Körperteil zu stecken.“ Die Verletzung hat dem Rechtsverteidiger nicht nur körperliche Arbeit abgefordert: „Bevor ich wieder spiele, muss auch mein Kopf das beschwerdefrei zulassen. Ich muss Grundlagen aufbauen, Kraft und Ausdauer trainieren. In der verletzten Zeit wird einem bewusst, wie schnell der Fußball vorbei sein kann und dass man sich noch etwas nebenbei aufbauen sollte.“

Mit diesen nachdenklichen Worten wurde der gemütliche Teil des Abends eingeläutet – mit leckeren Getränken und guten Gesprächen. Auf ein Neues!

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