Offene Türen in Boostedt

Für eine angenehme Atmosphäre, regen Austausch, liebevoll hergerichtete Häppchen und kühle Getränke sorgten beim September-Stammtisch die Gastgeber Otten Bauelemente und Solarlux in Boostedt.

Michael Otten, Geschäftsführer der Firma Otten und „100% Holstein“, hieß die rund 60 – teils mit dem Holsteinbus angereisten – Gäste in stimmungsvoller Atmosphäre zwischen Whirlpools und Wintergärten willkommen: „Der Störcheclub ist so ein schönes Zusammenkommen.“

Zu Gast waren auch die ersten Besitzer des von Otten produzierten Holstein-Kiel-Whirlpools, die mit ihrem Kauf eine Spende von 1000 Euro an die Jugendarbeit des Vereins ermöglichten. Den Scheck übernahm Geschäftsführer Wolfgang Schwenke dankbar und gab anschließend einen Ausblick für die gemeinsamen Club-Aktivitäten der aktuellen Saison: Die Netzwerkpartner können sich auf die Auswärtsfahrt nach Nürnberg am 15. Dezember, einen gemeinsamen Besuch des Trainingslagers vom 10. bis zum 18. Januar und eine Sommer-Reise nach San Francisco, mit dessen erfolgreichstem Fußballverein Holstein Kiel eine aktive Partnerschaft lebt, freuen.

Über seinen Start in Kiel und das Münchener Oktoberfest sprach Wolfgang Schwenke im Anschluss mit Holstein-Spieler und gebürtigem Bayer Michael Eberwein: „Jedem das Seine, ich war schon lange nicht mehr beim Oktoberfest. Aber einmal im Leben muss man da gewesen sein“, berichtete der Sommer-Neuzugang, der bei der Jugendmannschaft des FC Bayern München auch schon mit Pep Guardiola im Trainingslager spielte: „Pep ist auf gewisse Art und Weise wahnsinnig, aber es hat unheimlich Spaß gemacht mit ihm. Das war eine Riesen-Erfahrung.“ Auch in Kiel konnte sich der 23-Jährige bereits gut einleben: „Die Mannschaft hat es mir leicht gemacht, ich fühl mich wohl hier. Zumindest die Sommermonate sind echt schön gewesen.“

Jonas Meffert, der auch den Kieler Winter bereits erleben durfte, gab anschließend einen optimistisch stimmenden Ausblick: „Man merkt, dass alle Leute hier hinter unserem neuen Trainer stehen. Gegen Hannover 96 hätten wir den Ausgleichstreffer verdient gehabt, das holen wir gegen Greuther Fürth nach. Ich will vorangehen und es damit vor allem den jungen Spielern einfacher machen, sich einzubringen. Alle sollen ihren besten Fußball beitragen können und wenn wir zusammenhalten, dann schaffen wir das auch.“ Dem stimmte auch Wolfgang Schwenke zu: „Ihr könnt euch sicher sein, dass alle Störcheclub-Mitglieder hinter euch stehen, in guten wie in schlechten Zeiten.“ – Beifall.

Optimismus weckte auch Fabian Wohlgemuth, KSV-Sportdirektor: „Nach zwei Umbrüchen sind wir immer noch dabei, die Mannschaft zu formen – trotz der Entscheidung sind wir vom Kader überzeugt. Bisher sind wir mit Ruhe und Stabilität weitergekommen, eine gewisse Nüchternheit ist jetzt angemessen. Wir haben den Ernst der Lage erkannt, aber das ist noch kein ganzer Beinbruch. Wir werden aus dem gefühlten Tief herauskommen.“ Und auch Wolfgang Schwenke bekräftigte: „Die Ruhe und der klare Kopf haben uns schon immer ausgezeichnet. Das kriegen wir gemeinsam hin. Wir sind anders als andere Clubs, haben unseren eigenen Kopf. Das macht uns zu Holstein, dafür stehen wir gerne.“

Diese Worte klangen den restlichen Abend nach – und damit auch dieser nicht vergessen geht, gab es als Erinnerung zum Abschied einen Holstein-Kiel-Otten-Fan-Schal für jeden Gast. Ein eindeutiges Zeichen: Treu bleiben!

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