Hier wird sich „gekümmert“

Der technische Dienstleister SELOCA hat seine innere und die äußere Umwelt im Blick – und seit vergangener Saison auch die Störche

Mit nachhaltigen Prozessen, vorausschauenden Entwicklungen und jahrelanger technischer Erfahrung erobert SELOCA seit 2016 den Markt für technische und logistische Dienstleistungen – und hat trotz deutscher Marktführerschaft das Wachstum weiter im Blick. Nachhaltig halt – wie das gesamte Unternehmen.

Vor drei Jahren gründete Matthias Künsken gemeinsam mit drei engen geschäftlichen Partnern und dem zweiten Geschäftsführer Norbert Banaszak seine Auffangstation für technische Geräte – fehlerhafte oder nicht mehr benötigte WLAN-Router, Modems, Receiver oder Telefone werden seitdem am Kieler Standort willkommen geheißen und fit für ein neues Leben gemacht. Dabei betreut SELOCA den kompletten Prozess: Von der Fehleridentifikation mit selbst entwickelten, automatisierten Testsystemen – „ohne Fehlerquelle Mensch“ – über die Aufarbeitung der fehlerhaften Geräte bis zum Versand an den Endkunden liefert SELOCA alles aus einer Hand. Die flexiblen Systeme und der Fokus auf individuelle Kundenbedürfnisse ermöglichen auch die effiziente Betreuung kleinerer Netzbetreiber. So kann der Servicepartner auch lokale Stadtwerke, Internet- und Telekommunikationsanbieter sowie Hersteller von Endgeräten zu seinen Kunden zählen. Und das sehr erfolgreich: Drei Jahre nach der Gründung betreut SELOCA deutschlandweit bereits 35 Kunden – Tendenz steigend: „Alle zwei Wochen können wir einen neuen Kunden gewinnen, inzwischen halten wir Ausschau nach einem größeren Standort“, so Matthias Künsken, „aber wir wollen gesund wachsen.“

Nachhaltigkeit nach innen und außen

Nicht nur das eigene Wachstum gestaltet das Unternehmen nachhaltig – mit seinem Schwerpunkt kann SELOCA den Lebenszyklus technischer Geräte um mehrere Jahre verlängern. Und versucht auch sonst, ökologisch rücksichtsvoll zu agieren: Die Dienstwagen sind Hybridautos, Plastikflaschen wurden vom Gelände verbannt – und das von REMONDIS verliehene Umweltzertifikat berechnet die mit der Aufarbeitung alter Geräte eingesparten CO2-Emissionen. Auch auf das innere Klima wird bei dem Dienstleister großen Wert gelegt: Alle Mitarbeiter sind fest angestellt, es herrscht „Duz-Pflicht“ die Kultur wird offen und freundlich gestaltet. „Wir versuchen, sehr familiär und offen miteinander umzugehen. Bei Problemen können die Mitarbeiter zu uns kommen, wir kümmern uns“, erklärt Matthias Künsken die Unternehmenskultur. Eingestellt hat er deshalb einen „Kümmerer“, der die Bedürfnisse der 33 Mitarbeiter im Blick hat und sich insbesondere um die Belange der im Unternehmen tätigen Flüchtlinge kümmert. Bei administrativen und bürokratischen Aufgaben kann das Unternehmen so unter die Arme greifen.

„Wir sind Kieler halt“

Der Gemeinschaftsgedanke, den das Unternehmen intern lebt, führte schließlich auch zum Beitritt in den Störcheclub. Seit der Saison 2018/2019 unterstützt SELOCA die Störche und kann vor allem von der Netzwerkaktivität profitieren. „Unsere Branche ist sehr persönlich, da ist Netzwerken sehr wichtig. Das ist eigentlich eine Familie“, so Matthias Künsken. Die hat er auch im Störcheclub gefunden: „Man ist auf einer Wellenlänge, das passt. Ich habe mich von Anfang an mitgenommen und wertgeschätzt gefühlt.“ Besonders gefallen ihm die Atmosphäre im Stadion, beim Stammtisch und bei gemeinsamen Aktivitäten – und „wie versucht wird, die Leute zusammenzubringen.“ Verbunden fühlen sich der studierte Sportwissenschaftler, der seine Leidenschaft für technische Geräte bei dem Medienkonzern Sky entdeckte, und sein Unternehmen nicht nur dem Verein selbst: „Wir sind Kieler halt. Die Stadt hat uns nicht mehr losgelassen.“ Ein Glück für die Störche!

Diesen Artikel teilen

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter