Ingenieurskunst aus Kiel

Der Störcheclub im Porträt: Georg Bänsch (B::Optronics GmbH)

Georg Bänsch, Geschäftsführer der B::Optronics GmbH

Banken, Einzelhändler oder Handwerker – imStörcheclub ist eine breite Palette an Unternehmen der regionalen Wirtschaft vertreten, die den Kielern im Alltag immer wieder mal begegnen. GeorgBänschzählt mit seinem Unternehmen B::OptronicsGmbH weniger dazu. Dabeiist er in einer hochspannenden Branche tätig. DerDiplom-Ingenieurproduziert exklusive Elektronikunter anderem für die Luftfahrt-Industrie – Hightech „madein Kiel“!

Als technisches Wunderwerk am Himmel wurde der Airbus A380 vor seinem Jungfernflug bezeichnet. Dass die gigantische Maschine mit einem Heck so hoch wie das Brandenburger Tor mittlerweile so zuverlässig um die Welt jettet, ist auch einem Kieler Unternehmen zu verdanken. Seit 13 Jahren entwickelt und fertigt GeorgBänschfür den deutsch-französischen Flugzeughersteller Mess-, Steuer- und Regelungstechnik für den Testbetrieb. Das Unternehmen des Diplom-Ingenieurs mit dem Namen B::Optronics GmbHhat sich über die Jahre einen Namen in der Luftfahrt-Branche gemacht und sich zum Experten für Testelektronik in Flugkabinensystemen entwickelt.

Produkte, die Freude bereiten

Als sichGeorg Bänschnach seinem Ingenieurstudium und einem Angestelltenverhältnis selbstständig macht, hat der Wahl-Kieler eine Vision: „Ich wollte qualitativ hochwertige Produkte entwickeln, die einwandfrei funktionieren, gut aussehen und dem Kunden jedes Mal Freude bereiten.“ Seine Strategie geht auf. Nicht nur Airbus setzt aufBänschs Bedienpanels für Testzwecke, die wie bei einem aktuellen Modell des A320 zwar zum Teil aus bereits verwendeten, wieder schick gemachten Baugruppen zusammengebaut sind, aber realitätsnah aussehen und leicht bedienbar sind. Dreimal pro Woche ist der Geschäftsführer daher auf dem Airbus-Gelände in Finkenwerder, hat zudem weitere Kunden im Norden zwischen Rostock und Bremen. Die Entwicklung und Fertigung der „Elektronik der besonderen Art“ findet dagegen in Kiel – luftfahrtgetreu – in der Nähe des Flughafens im Stadtteil Holtenau statt. „Ursprünglich komme ich aus dem Raum Hamburg, aber durch meine Studienzeit in Kiel habe ich die Liebe zum Wasser entdeckt und meinen Lebensmittelpunkt an die Förde verlegt“, blicktHerr Bänsch zurück.

SympathischerStörcheclub

Auf seine Liebe zu Kiel folgte vor einigen Jahren die Leidenschaft zur KSV Holstein. Der Hobbyfußballer kam nacherstenHeimspielbesuchen des Drittligisten über seine Freunde Randolph Schröder, RainerKibbel(Löwe Scheren, Gebr. Schröder GmbH) und Dirk Schmidt (Das Schmuckwerk) in Kontakt mit demStörcheclub, zu dessen Partnern B::OptronicsGmbH mittlerweile zählt. „Sowohl Holsteins Fußball als auch derStörcheclubhaben ihren Reiz. Für mich ist das sympathische und zwanglose Netzwerk eine sehr angenehme Abwechslung. Und ich war auch schon immer ein bisschen Lokalpatriot“, sagtHerr Bänsch, der bei all seinen Aktivitäten für die Unternehmungen in der Luft auch gerne am Boden bleibt. Bei Bratwurst und Bierchen im Holstein-Stadion.

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