Im Kieler Yacht Club: Störcheclub-Stammtisch im Mai

Ende Mai trafen sich die Mitglieder des Störcheclubs in einer besonderen Location: Der Kieler Yacht Club lud zu sich ein und gab einen Einblick in die Zukunft des Clubs. Wolfgang Schwenke, kaufmännischer Geschäftsführer von Holstein Kiel, hieß die Gäste des Abends willkommen und kündigte die nächsten Events an.

„Fußballgolf spielen mit den Spielern, Familien und den Sponsoren – das wollen wir dieses Jahr endlich wieder anbieten“, so Wolfgang Schwenke. Auch lud er zur Kieler Woche ein, um gemeinsam einen schönen Tag mit ganz viel Spaß auf dem Eventschiff „MS Koi“ zu verbringen. „Ich hoffe, dass ihr alle mit dabei seid, wir jede Menge Spaß auf dem Schiff haben und die Saison damit auch abrunden können“, wünschte sich der kaufmännische Geschäftsführer.

Die vergangene Spielzeit ließ er mit Fin Bartels Revue passieren. „Es ist ein bisschen schwierig gewesen, in die Saison reinzukommen: Viele verletzte, neue Spieler integriert, nicht alle konnten sofort an die Leistungen des Vorjahres anknüpfen. Aber ich glaube wir haben alle gut daran getan, auch als Clubmitglieder, ruhig geblieben zu sein“, so Wolfgang Schwenke. Auch Fin Bartels äußerte sich dazu: „Ich glaube mit Platz neun haben wir wirklich fast schon das Maximum rausgeholt aus der schwierigen Saison. Letztes Jahr den Aufstieg so knapp verpasst, kurze Pause, kurze Vorbereitung, vom Kopf überhaupt noch nicht wieder da – das hat man in den ersten Spielen noch gesehen, dann kam ein neuer Trainer und wir konnten nach und nach Fuß fassen.“ Zu den schwierigen Phasen der Saison äußerte Fin Bartels sich ebenfalls. „Als wir vier Niederlagen am Stück hinnehmen mussten, war es wirklich eine ernste Situation. Das war uns allen bewusst. Aber gerade durch diese Ruhe, die alle ausgestrahlt haben, haben wir nachher gemeinsam das Ruder rumgerissen.“

Auch die Verletzung am Schlüsselbein von Fin Bartels wurde thematisiert. Nach dem Unfall musste der Routinier wegen Komplikationen im Heilungsprozess noch ein zweites Mal operiert werden, was ihn leider etwas zurückwirft. „Ich muss Geduld haben, bin aber immer optimistisch, dass es vielleicht schneller geht, als manch anderer vielleicht erwartet“, so der 35-Jährige.

Der Abend verlief anschließend weiter informativ. Sascha Dobrovolschi, Geschäftsführer der Eventagentur SHOW WORLD, führte durch das weitere Programm. Die Frage, wer 2018 den Kieler Yacht Club gekauft habe und wie es nun mit diesem ganz besonderen Haus weitergeht, wurde erläutert. Ulf Wachholtz, ein langjähriges Mitglied des Kieler Yacht Clubs und neuer Eigentümer des Clubhauses an der Kiellinie, möchte dem Haus wieder eine Seele geben.

„Jedes Kind soll segeln lernen können, ob es sich das leisten kann oder nicht. Genau das soll das Haus dann auch ausstrahlen. Das Haus soll wieder für alle Kieler und Kielerinnen da sein. Das wollen wir erreichen, indem wir hier baulich natürlich auch etwas verändern. Wir wollen eine ganz andere Wärme und Gemütlichkeit in dieses Haus reinbekommen“, so Lasse Lange, der neue Geschäftsführer des Clubhauses.

Mit einer schönen Präsentation und anschaulichen Erklärungen, wurde die Zukunftsvision des Kieler Yacht Clubs klar vermittelt. Der Water House Business Club bietet den Mitgliedern vielerlei Möglichkeiten und Vorteile. Neben dem typischen Business Club-Alltag sollen hier auch Start Ups gefördert werden. Hierzu bietet der Club die Möglichkeit, dass sich kleine Unternehmen und Start Ups vorstellen, um Sponsoren zu finden. Dazu vergibt der Club auch Stipendien. Die Eröffnung des Water House Business Club soll am 18.06.2022 stattfinden. Anschließend lud Sascha Dobrovolschi noch zum gemütlichen Beisammensein ein, bei dem das Relegationsspiel zwischen Hertha BSC und dem Hamburger SV verfolgt wurde.

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