U23 bleibt gegen FC St. Pauli ungeschlagen

Holstein Kiel U23 – FC St. Pauli 0:0

Am Samstagnachmittag erkämpfte sich Holsteins U23 im CITTI FUSSBALL PARK ein 0:0 gegen den Nachwuchs des FC St. Pauli. Damit blieben die Störche im 14. Spiel in Folge ohne Niederlage und verteidigten die Tabellenführung.

In einer druckvollen Anfangsphase zeigten die Jungstörche gleich, wer die Hausherren auf dem Gelände des CITTI FUSSBALL PARKS sind. Die Kieler ließen den Gästen aus der Hansestadt durch ihr hohes Pressing nur wenig Luft zum Atmen, verteidigten hohe Bälle durch die stabile Viererkette um Kapitän Niko Koulis routiniert und erspielten sich nach knapp zehn Minuten die erste nennenswerte Aktion des Spiels. Phillip König bekam das Leder perfekt von Laurynas Kulikas aus der Luft serviert, doch der Kieler Angreifer verzog knapp über den Querbalken von FCSP-Keeper Jesper Heim. Auf der anderen Seite erspielten sich auch die Gäste ihre ersten Möglichkeiten. Nachdem Aurel Loubongo seine Flanke scharf vor den Kasten von Störche-Keeper Noah Oberbeck zog, dieser das Spielgerät jedoch aus der Gefahrenzone fischen konnte (14.), zog Paulis Yiyoung Park von halblinker Position aus rund 20 Metern ab. Doch der Ball rauschte knapp am Kasten von Oberbeck vorbei. Nach einer halben Stunde hatte dann König die verdiente Führung der engagierten Kieler auf dem Fuß. Auf der Grundlinie erkämpfte sich Kasra Ghawilu das Leder, bevor er auf den freistehenden König zurücklegte. Dessen Torabschluss aus 12 Metern geriet allerdings zu ungenau, sodass Gäste-Keeper Heim leichtes Spiel hatte und den Ball aufnahm (29.). Bis zur Halbzeit entwickelte sich so ein unterhaltsames, intensives Fußballspiel vor den Augen der 142 Zuschauer. Kurz vor dem Pausenpfiff landete der Ball dann im Netz, doch bei seinem Kopfball stand Kulikas im Abseits, sodass es mit einem 0:0 in die Kabinen ging.

Im zweiten Durchgang machten die Störche da weiter, wo sie aufgehört haben, wenngleich die Gäste nun etwas besser auf die Angriffe der Kieler eingestellt waren. Nach nur zwei Minuten hatte Loubongo die Chance zum Führungstreffer, als er aus rund 13 Metern abzog, der Ball jedoch am linken Pfosten vorbei rauschte (47.). Auf der anderen Seite hatte König das 1:0 auf dem Fuß, der in die Box einlief und schießen konnte. Doch in letzter Sekunde spitzelte St. Paulis Marcel Beifuß den Ball vom Fuß des Kieler Angreifers. Glück hatten die Hausherren wenig später, als Luis Coordes im Strafraum frei zum Schuss kam, den Hochkaräter jedoch vergab (51). In der Folge blieb es ein rasantes Spiel mit weiteren Möglichkeiten auf beiden Seiten. Für die Hamburger traf Loubongo nur das Außennetz, während wenig später der agile Eric Gueye einen Eckstoß per Direktabnahme volley über das Tor setzte. Rund zehn Minuten vor dem Ende der Partie, die mit zunehmender Spieldauer ausgeglichener wurde, war es erneut Gueye, der von der Strafraumgrenze abzog, doch das Tor um gute zwei Meter verfehlte. Zwar kamen Tom Kankowski für die Hanseaten und Jannic Ehlers für die KSV kurz vor dem Abpfiff noch zu Torabschlüssen, doch sowohl St. Paulis Freistoß als auch Holsteins Eckball blieben erfolglos.

Holstein Kiel U23: Oberbeck – Stöcker, Koulis, Mai (74. Wansiedler) – Ghawilu (81. Ehlers), Voß, Siedschlag (78. Marten), Gueye – Wolf, Kulikas (60. Ndure), König – Trainer: Gunkel – Zuschauer: 142.

STIMMEN ZUM SPIEL:

Holsteins U23-Trainer Sebastian Gunkel: „Wir haben wieder eine gute Leitung auf den Platz gebracht und haben viele Dinge richtig gut gemacht. Wir kamen zu unseren Chancen, allerdings hat sich auch St. Pauli seine Chancen erspielt. Daher geht das Unentschieden in Ordnung. Es ist wirklich eine tolle Saison, die die Jungs spielen.“

U23-Kapitän Tim Siedschlag: „Wir hatten viele Chancen, doch leider hat es nicht geklingelt. Aber wir sind nicht enttäuscht, sondern stolz auf unsere Leistung und wollen auch die restlichen Spiele erfolgreich gestalten. Es war ein 0:0 der besseren Sorte.“

Holstein Kiel U17 – 1. FC Union Berlin 2:2

In ihrem letzten Saisonspiel vor der Winterpause trennte sich die U17 in der B-Junioren Bundesliga Nord/Nordost mit einem Remis vom 1. FC Union Berlin. Im CITTI FUSSBALL PARK empfing der KSV-Nachwuchs von Trainer Freddy Kaps am Sonntag den Tabellensiebten aus der Hauptstadt zum letzten Spiel des Kalenderjahres.

Dabei trafen die Hausherren auf eine erwartet spielstarke Berliner Mannschaft, gegen welche der KSV-Nachwuchs von Beginn an wachsam auftrat und nach wenigen Minuten das erste Ausrufezeichen setzte. Aus rund 20 Metern schlenzte Ikem Ugoh das Leder ins lange Eck und brachte seine Jungstörche so bereits früh in Führung (4.). Die Freude währte allerdings nur eine knappe Viertelstunde: Nach einem Eckstoß der Gäste rutschte der Ball an den Beinen der Kieler vorbei und wurde von Union-Stürmer Baris Kalayci über die Linie gedrückt (18). Unbeeindruckt von dem Gegentreffer setzten die Gastgeber ihr offensives Pressing fort und eroberten so durch Luca Tunjic den Ball, der seinen freistehenden Teamkollegen Efekan Calikoglu bediente, der wiederum das Leder vorbei an Torhüter Berkin Arslanogullari über die Linie drückte (29.). Wie gefährlich die Berliner bei Standardsituationen sind, stellten sie bei einer weiteren Ecke unter Beweis, als die Kieler einen hohen Ball nicht mit der nötigen Konsequenz klären und die Unioner den entscheidenden Moment schneller waren und durch Kalayci erneut ausgleichen konnten (32.). Bis zum Halbzeitpfiff verteidigten die Jungstörche beherzt gegen angreifende Hauptstädter, die auf die Führung drängten.

Im zweiten Durchgang legten die Gastgeber den Hebel um. Nun waren sie die Mannschaft, die näher am Führungstreffer waren und den Gegner besser in den Griff bekamen. Trainer Kaps sah mehrere gute Umschaltmomente seiner Schützlinge, die allerdings nicht in letzter Konsequenz zu Ende gespielt wurden. So blieb es unter dem Strich bei einem torreichen Remis, bei dem beide Mannschaften eine sehenswerte Partie auf hohem Niveau zeigten.

„Grundsätzlich haben wir es gut gemacht, haben hoch und mutig verteidigt und weiterhin gute Lösungen nach vorn gefunden“, sagte Kaps nach dem Spiel.

U17: Dogan – Buchholz (63. Meyer), Rathmann, Calikoglu, Hrnjicic – Meyer, Botzepe (73. Nwokoma), Jansa, Keskin, Tunjic – Ugoh – Trainer: Kaps.

Tore: 1:0 Ugoh (4.),1:1 Kalayci (18.), 2:1 Calikoglu (29.), 2:2 Kalayci (32.).

Holstein Women feiern Auswärtssieg beim FC St. Pauli

Im vorletzten Spiel des Jahres entführten die Holstein Women durch einen 3:1-Auswärtssieg drei Punkte beim FC St. Pauli und schoben sich somit auf den 3. Tabellenplatz der Regionalliga Nord vor.

Von Beginn an übernahmen die Kielerinnen auf fremdem Geläuf das Spielgeschehen und kamen bereits nach wenigen Minuten zu ihrer ersten Torchance: Sarah Begunk hatte den ersten Treffer des Tages auf dem Fuß, als sie den Ball an St. Paulis Torhüterin Tara Zimmermann vorbei lupfen wollte. Leider fehlten nur wenige Zentimeter, um ihre Mannschaft in Führung zu bringen. Bis zur Halbzeit wurden jedoch auch die Gastgeberinnen zunehmend stärker und stellten die Kielerinnen in einer umkämpften Partie vor Herausforderungen. Alia Redant verpasste es leider, noch im ersten Durchgang für die 1:0-Führung zu sorgen, als sie nach einer Passkombination über die rechte Seite zum Abschluss kam, das Leder jedoch nicht platziert genug auf das Tor brachte. Kurz vor dem Halbzeitpfiff stellten die Hanseatinnen die Frauen von der Förde vor ernsthafte Schwierigkeiten, als ein Kopfball der Hamburgerinnen nur knapp über den Kasten von KSV-Keeperin Chiara Leimgrübler rauschte. Torlos ging es dementsprechend in die Pause.
Im zweiten Durchgang gingen beiden Mannschaft genauso beherzt zu Werke. Nach einer Stunde kamen die Kielerinnen durch Sandra Krohn zur Führung. Doch eine Standardsituation der Hausherrinnen führte zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich durch Annie Kingman (64.). Die Gäste von der Förde zeigten sich jedoch beeindruckt und gingen durch Luiza Zimmermann erneut in Front. Die Kielerin zog mit einem strammen Schuss ab, den Torhüterin und Namensvetterin Tara Zimmermann nicht festhalten konnte. Mit dem Nachschuss schob die Kielerin das Leder dann über die Linie (79.). Mit dem Schlusspfiff stellten die Kielerinnen durch Alina-Sophie Steiner auf 3:1, deren Flanke immer länger wurde und im langen Eck des Kastens landete (90.+1). Alles in allem entführten die Holstein Women in einem umkämpften Spiel drei Punkte aus der Hansestadt und mischen dadurch weiterhin oben mit.

Holstein Kiel: Leimgrübler – Labuj, Zimmermann, Grosnick, Redant (85. Grapengeter), Krohn – Carone, Steiner, Thien (60. Wiedemann) – Ziegler, Begunk – Trainer: Bernd Begunk.

Tore: 1:0 Krohn (60.), 1:1 Kingman (64.) 2:1 Zimmermann (79.), 3:1 Steiner (90.+1).

Stimmen zum Spiel:

Luiza Zimmermann: „In einem durchwachsenen Spiel haben wir uns das Leben heute selber schwer gemacht. Wir hatten zwar einige Ballverluste im Spiel, haben aber super gekämpft und drei Tore geschossen. Allen in allem können wir mit der Hinrunde zufrieden sein. Wir haben das eine oder andere Mal zwar Punkte liegen gelassen, aber auch sehr starke Spiele gehabt. Auf unsere Leistung lässt sich auf alle Fälle aufbauen und wir sind heiß auf die Rückrunde.“

Im vorletzten Spiel des Jahres entführten die Holstein Women durch einen 3:1-Auswärtssieg drei Punkte vom FC St. Pauli.

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