Am Sonntagmorgen trat Holsteins U23 die Rückreise aus dem Sommertrainingslager in Skaerbaek an. Dabei stand jedoch noch ein wichtiger Zwischenstopp auf dem Programm: das Testspiel gegen den Eckernförder SV. In Eckernförde gelang der Mannschaft von Cheftrainer Willi Weiße ein 4:2-Erfolg, der das gemeinsame Trainingslager perfekt abrundete.
Bereits nach 20 Minuten sorgte Ali Jamil, der im Sommer aus Holsteins U19 zur Zweitvertretung gestoßen war, für die 1:0-Führung (20.). Zehn Minuten später erhöhte Ikem Ugoh auf 2:0 (31.). Auch die Eckernförder kamen vor der Pause noch einmal zurück und verkürzten nach einem Eckball auf 2:1 (41.). Nur drei Minuten nach Wiederanpfiff gelang dem SV sogar der 2:2-Ausgleich (48.). Holsteins Jungstörche bewiesen in diesem Vorbereitungsspiel jedoch Moral und schossen sich noch in der Nachspielzeit zum Sieg. Zunächst war es Jorden Winter, der auf 3:2 stellte (90.+2), bevor Veit Lückner (90.+4) mit seinem Treffer den Endstand markierte.
„Wir haben die Inhalte aus den vergangenen Tagen ordentlich auf den Platz gebracht. Man hat aber auch gemerkt, dass wir mit dem Ball noch nicht präzise genug sind“, bilanzierte Cheftrainer Weiße und verwies sowohl auf positive Aspekte als auch auf Bereiche, die in den verbleibenden Wochen der Vorbereitung weiter verbessert werden sollen. Nach dem 4:2-Testerfolg ging es für die Jungstörche zurück zum Nachwuchsleistungszentrum in Kiel-Projensdorf, wo sie sich nach vier gemeinsamen Tagen im Sommertrainingslager voneinander verabschiedeten.











Rückblick Tag 3:
Am Samstag – dem letzten Tag des Sommertrainingslagers in Skærbæk – absolvierte Holsteins U23 noch einmal eine intensive Trainingseinheit. Bereits am Vortag hatten die Jungstörche unter der Leitung von Cheftrainer Willi Weiße zwei fordernde Einheiten hinter sich gebracht. Die dabei erarbeiteten taktischen Inhalte wurden am Samstagvormittag noch einmal gezielt vertieft. Abgerundet wurde das Programm durch Übungen von Standardsituationen und Torabschlüssen.











Angesichts der hohen Trainingsbelastung am Morgen und mit Blick auf das anstehende Abschlusstestspiel am Sonntag, entschied sich das Trainerteam für eine dosierte Belastungssteuerung. Dementsprechend gab es einen freien Nachmittag für die Jungstörche. Wie die Zeit genutzt wurde, fiel ganz unterschiedlich aus: Während sich einige Spieler für ein erholsames Mittagsschläfchen in ihr kleines dänisches Ferienhaus zurückzogen, schauten sich andere ein Testspiel auf dem Gelände des Skærbæk Centret an.
Ein Teil des Trainerteams sowie einige Staff-Mitglieder und die U23-Spieler Laurynas Kulikas und Muhamed Ajruli, nutzten die Gelegenheit für einen Ausflug ans Meer. Die beliebte Nordseeinsel Rømø liegt nur eine kurze Autofahrt entfernt – also ging es bei bestem Sommerwetter an die Küste. Nach einem gemeinsamen Spaziergang am Strand sprangen einige sogar noch für eine kleine Erfrischung ins Meer. Es war ein willkommener Tapetenwechsel und zugleich ein entspannter Abschluss eines intensiven Trainingstags.








Rückblick: Tag 2
Am zweiten Tag in Dänemark ging es für Holsteins U23 auf dem Trainingsplatz zur Sache. Bereits um 9 Uhr bat Cheftrainer Willi Weiße seine Schützlinge zur ersten Einheit. Nach einer kurzen Aktivierung in der Sporthalle des Skærbæk Centret lag der Fokus auf dem Platz vor allem auf positionsspezifischem Training. Es wurde in zwei Gruppen gearbeitet: Während auf der einen Seite das Kettenverhalten in der Defensive geschult wurde, stand auf der anderen das offensive Anlaufverhalten im Mittelpunkt.
Nach intensiven 90 Minuten ging es für die Jungstörche in eine kurze Mittagspause. Die Zeit bis zur zweiten Einheit nutzten viele von Holsteins Nachwuchsspielern für einen kleinen Mittagsschlaf – um für den Nachmittag wieder Kräfte zu sammeln. Um 15:30 Uhr ging es bei strahlendem Sonnenschein auf dem Trainingsplatz weiter. Die Herausforderung diesmal: die beiden Aufstellungen vom Vormittag zusammenzuführen. Im Mittelpunkt standen dabei das Pressingverhalten sowie das hohe Anlaufen des Gegners. Auch das schnelle Umschalten nach Ballgewinnen war ein zentraler Bestandteil der Einheit.
Mit schweren Beinen nach diesem intensiven Freitag galt es am Abend auch noch einmal den Kopf anzustrengen. In einer weiteren Teambuilding-Aktivität mit Sportpsychologin Dr. Alexandra Hildebrandt arbeitete Holsteins U23 an den gemeinsamen Erfolgsfaktoren für die neue Saison.










Rückblick: Tag 1
Am Donnerstagmorgen ist Holsteins U23-Team mit 21 Spielern sowie zwei weiteren Nachwuchstalenten aus der U19 in Richtung Dänemark aufgebrochen. In Skaerbaek bereiten sich die Jungstörche bis Sonntag intensiv auf die kommende Saison in der Flens-Oberliga vor. Nach einer entspannten Anreise stand am Nachmittag bereits die erste Trainingseinheit auf dem Programm – mit einem klaren Fokus auf Teambuilding: In verschiedenen spielerischen Challenges war der Ehrgeiz der Jungs gefragt.
Ankunft in Skaerbaek
Pünktlich um 8:45 Uhr traf sich das Team am Nachwuchsleistungszentrum in Kiel-Projensdorf. Gemeinsam wurde der Bus beladen, bevor es los in Richtung Dänemark ging. Für besondere Stimmung sorgte dabei die Rückkehr von Oskar von Esebeck, der am Morgen noch seinen Vertrag unterschrieb – und sich direkt wieder zu seinen ehemaligen Teamkollegen gesellte. Nach rund zweieinhalb Stunden Fahrt erreichte der KSV-Tross das Skaerbaek Centret, wo zur Begrüßung erstmal ein gemeinsames Mittagessen – Wraps für alle – auf dem Plan stand.







Team-Challenges auf dem Platz
Nach einer kurzen Verschnaufpause rief Cheftrainer Willi Weiße seine Mannschaft dann zum ersten Mal auf den dänischen Trainingsplatz. Dort wartete jedoch keine klassische Einheit: Torwarttrainer Niklas Jakusch und Athletiktrainer Tim Graf hatten sich eine kleine „Spiele-Olympiade“ ausgedacht. Die Jungstörche wurden in zwei Mannschaften eingeteilt und traten in Zweiergruppen an verschiedenen Stationen gegeneinander an. Ziel war es, möglichst viele Punkte für das eigene Team zu sammeln.
Neben Klassikern wie Fußballtennis gab es auch kreative Wettbewerbe wie Speerwurf mit Slalomstangen, Spikeball oder das neue Spiel „Tschip“. Dabei galt es, den Ball möglichst treffsicher in ein kleines Fangnetz zu befördern – eine für alle neue Herausforderung, die sich rasch zum Favoriten entwickelte. Am Ende setzte sich Team „Leibchen“ mit dem längeren Atem durch und holte den Gesamtsieg. Das unterlegene Team darf sich zum Abschluss des Camps auf eine kleine „Strafe“ freuen: eine Talentshow am letzten Abend. Einige Eindrücke davon wird es dann auf unserem Instagram-Kanal @Jungstoerche zu sehen geben.










Abendprogramm: Fokus auf das Miteinander
Zum Ausklang des Tages stand ein besonderer Programmpunkt auf dem Plan: Unter Anleitung von Holsteins Sportpsychologin Dr. Alexandra Hildebrandt nahm das Team an einer sogenannten „Aufstellungsarbeit“ teil. Ziel war es, dass die Jungstörche sich auch abseits des Platzes besser kennenlernen. In den Übungen galt es individuelle Persönlichkeitsmerkmale zu erkennen und unterschiedliche Denkweisen im Team sichtbar zu machen. Ein gelungener Auftakt in ein Trainingslager, das in den kommenden Tagen nicht nur sportlich, sondern auch menschlich zusammenschweißen soll.






