Kooperation Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein

Spende zur Vernässung des Dosenmoors

Die Fähigkeit eines gesunden, nassen Moores, Kohlenstoffdioxid aus der Luft aufzunehmen, ist ein wichtiger Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel. Der kaufmännische Geschäftsführer Wolfgang Schwenke, Leiterin Nachhaltigkeit Annika Hartmann sowie Störche-Profi Carl Johansson besuchten daher im Februar 2026 stellvertretend für unsere KSV Holstein das Dosenmoor bei Neumünster und überreichten einen Spendenscheck über 5.000 Euro an die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein.

Das Stiftungsland Dosenmoor erstreckt sich über 374 Hektar und bietet über die Fähigkeit, Kohlenstoffdioxid zu speichern, hinaus Lebensraum für eine große Vielfalt an Tieren und Pflanzen. Die Stiftung Naturschutz engagiert sich mit Projekten zur Renaturierung von Mooren für den Klimaschutz, insbesondere da eine große Menge an Treibhausgasen zurück in die Atmosphäre gelangen, wenn Moore für Landwirtschaft, Siedlungen oder Infrastruktur trockengelegt werden. Beim Gang über den Bohlenweg, der die Besucher sicher über die Moorflächen leitet, erklärten Dr. Juliane Rumpf (Ehrenamtliche Vorstandsvorsitzende Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein) sowie Nicola Brockmüller und Karen Marggraf (beide Marketing & Kommunikation), dass das Potenzial von gesunden Mooren, Kohlenstoff aufzunehmen, weit höher liege als bei Waldstücken auf derselben Fläche. 

Honig-Erlös für einen guten Zweck

Der Holstein-Honig von unserem Trainingsgelände wird im Fanshop verkauft. Der gesamte Erlös fließt in eine Kooperation mit der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein. Im ersten Jahr der Kooperation konnten durch eine Spende zahlreiche Arznei-Thymian Setzlinge an die Stiftung übergeben und gemeinsam mit Mitarbeitenden der KSV Holstein eingepflanzt werden.

Eingebettet zwischen einem kleinen Waldstück auf der einen und der Eider auf der anderen Seite, befindet sich am Rande des Wildtiergeheges in Kiel-Hammer eine Wilde Weide der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein. Hier sorgen Galloways dafür, dass das Gras kurz bleibt, die Fläche nicht verbuscht und somit Raum für viele Pflanzenarten entsteht, die im Sommer blühen. Der dort vorzutreffende, nährstoffarme Sand- und Kiesboden stammt noch aus der letzten Eiszeit und bietet hervorragende Bedingungen für den in Schleswig-Holstein heimischen Arznei-Thymian. Da der Arznei-Thymian auf der Wilden Weide bisher nicht von selbst zurückgekehrt ist, erhielt die bei Bienen sehr beliebte Pflanze etwas Unterstützung: eine kleine KSV-Delegation brachte gemeinsam mit Mitarbeitenden der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein Setzlinge der Pflanze in die Erde, damit diese sich in den kommenden Jahren auf der Fläche ausbreiten kann.