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Das Team hinter dem Team: Teammanagerin Eileen Wunderlich (li.) und Kommentator Florian Wilhelm

Offensivspektakel und Punkteteilung: eStorks zeigen starke Moral gegen Top-Gegner

Vier Gegner, viele Tore und jede Menge Emotionen. Die eStorks lieferten sich einen intensiven Spieltag mit offenen Schlagabtauschen und mehreren Comebacks. Während gegen St. Pauli wichtige Punkte liegen geblieben sind, hat das Team gegen Gladbach und den HSV große Moral bewiesen und die Duelle bis zum Schluss offen gehalten. Mit klaren Erfolgen gegen Frankfurt setzte die KSV schließlich ein deutliches Ausrufezeichen und belohnte sich selbst für ihren kämpferisch starken Auftritt. Damit holten unsere Jungs vier Punkte im ersten Teil der Online-Vorrunde und hielten sich alle Optionen für die Qualifikation zum Offline-Showdown in Berlin offen.

Holstein Kiel vs. FC St. Pauli

1vs1: Colin „Cooolliiin“ Völter vs. Ben „FCSP_Blaxe” Ludwig

Völter erwischte einen starken Start und ging in der 12. Minute in Führung, nachdem er über die linke Seite bis zur Grundlinie durchbrach und den Ball clever im Strafraum verwertete. Nur wenige Minuten später steckte er perfekt durch die Abwehr und erhöhte auf 2:0 (20.).

St. Pauli fand jedoch zurück ins Spiel und verkürzte noch in der 27. Minute. Nach einem Konter in der 32. Minute glich „FCSP_Blaxe” aus und drehte die Partie in der zweiten Halbzeit dann komplett mit einem geduldig ausgespielten Angriff zum 3:2 (69.). „Cooolliiin“ antwortete prompt und stellte auf 3:3 (72.), doch defensive Lücken ermöglichten Ludwig weitere Treffer zum 4:3 (76.) und 5:3 (81.).

In der Schlussphase warf „Cooolliiin“ noch einmal alles nach vorne und verkürzte per Konter auf 4:5 (87.), doch für den Ausgleich reichte die Zeit nicht mehr.

1vs1: Justin „Milkalove“ Springer vs. Berkay „BerkayLion“ Demirci

Der FC St. Pauli erwischte den besseren Start und ging in der 18. Minute nach einem Konter durch Demirci mit 1:0 in Führung. „Milkalove“ antwortete jedoch stark und kam über die rechte Außenbahn durch, um sich anschließend in den Strafraum zu kombinieren und überlegt am Keeper zum 1:1 vorbeizuschieben (25.).

Nach dem Seitenwechsel fand „BerkayLion“ erneut eine Lücke in der Kieler Defensive und erzielte das 2:1 (50.). Eine anschließende Druckphase nutzte er konsequent aus und erhöhte auf 3:1 (63.). In der Schlussphase spielte sich Demirci weiter in einen Lauf und baute die Führung mit Treffern in der 78., 84. und 90. Minute deutlich aus. Am Ende musste sich Springer klar geschlagen geben, sodass der FC St. Pauli die gesamte Begegnung über zwei Spiele mit 11:5 für sich entschied.

Holstein Kiel vs. Borussia Mönchengladbach

1vs1: Colin „Cooolliiin“ Völter vs. Lukas „lukas_official11“ Wolff

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase setzte Völter in der 31. Minute das erste Zeichen, zog über die linke Seite in den Strafraum und traf platziert ins lange Eck. Die Antwort ließ jedoch nicht lange auf sich warten: Nur zwei Minuten später glich Wolff zum 1:1 aus (33.) und drehte die Partie noch vor der Pause mit dem Treffer zum 2:1 per Querpass im Strafraum (40.).

Kurz nach dem Seitenwechsel erhöhte „lukas_official11“ auf 3:1 (55.). Doch „Cooolliiin“ zeigte Moral. Nach einer missglückten Gladbacher Abseitsfalle lief er frei auf den Keeper zu und verkürzte sehenswert per Trivela (61.). Nur wenige Minuten später folgte ein Konter aus dem Lehrbuch zum 3:3 (65.), ehe Völter direkt nach dem Anstoß erneut zuschlug und mit einer Körpertäuschung zum 4:3 in den Winkel traf (68.).

Die Schlussphase blieb turbulent und dem Gladbacher gelang in der 79. Minute tatsächlich noch der 4:4-Ausgleich, der zugleich der Endstand war.

1vs1: Justin „Milkalove“ Springer vs. Jannis „jistennsq“ Pütz

„Milkalove“ legte furios los und traf bereits nach drei bzw. sechs Minuten doppelt zur frühen Führung. Pütz verkürzte in der 15. Minute über die linke Seite, doch Springer antwortete direkt mit einem starken McGeady-Spin und einem platzierten Flachschuss ins kurze Eck zum 3:1 (17.).

Die Partie blieb ereignisreich und „jistennsq“ schlug nur zwei Minuten später erneut zurück und kam dann kurz vor der Pause noch zum 3:3-Ausgleich (40.). Nach dem Seitenwechsel ging Springer durch einen perfekt getimten Steckpass erneut in Führung (55.), kassierte jedoch nach einer eigenen Ecke durch einen Konter wieder den Ausgleich zum 4:4 (67.).

In der Schlussphase behielt Springer die Nerven, setzte sich auf der linken Seite durch und verwandelte den Nachschuss zur 5:4-Führung (81.). Gladbach glich jedoch noch einmal aus (86.), sodass es letztlich beim 5:5 blieb.

Mit dem Endstand von insgesamt 9:9 teilten sich unsere eStorks die Punkte mit den Gladbachern.

Holstein Kiel vs. Hamburger SV

1vs1: Julius „Juli“ Kühle vs. Steffen „Funino“ Pöppe

Kühle erwischte einen starken Start und brachte unsere KSV früh in Führung. Über die rechte Seite kombinierte er sich in den Strafraum und traf flach ins linke Eck zum 1:0 (10.). Nur wenige Minuten später schickte er seinen linken Flügelspieler auf die Reise und erhöhte auf 2:0 (17.). Zwar verkürzte „Funino“ in der 22. Minute, doch Juli reagierte prompt und stellte den alten Abstand wieder her (3:1, 25.).

Die Partie blieb torreich: Pöppe kam erneut bis auf ein Tor heran (31.), ehe Kühle einen gut ausgespielten Angriff zum 4:2 abschloss (35.). Kurz vor der Pause gelang dem HSV erneut der Anschlusstreffer, doch in der Nachspielzeit spielte Juli den letzten Angriff clever aus und erzielte das 5:3. Nach dem Seitenwechsel kämpfte sich „Funino“ zurück in die Partie, traf in der 71. Minute zum wiederholten Anschluss und glich nach einer Druckphase in der Schlussphase zum Endstand von 5:5 aus (85.).

1vs1: Justin „Milkalove“ Springer vs. Brandon „HSV_Perkkix“ Wüschem

„Milkalove“ erwischte erneut einen Traumstart und erzielte bereits nach sechs Minuten die frühe Kieler Führung. Wüschem antwortete jedoch schnell und glich in der 15. Minute aus. Mit einem Konter ging der Hamburger wenig später erstmals in Führung (25.), ehe er die Partie noch vor der Pause mit Treffern in der 32. und 37. Minute deutlich auf 4:1 stellte. Auch nach dem Seitenwechsel blieb der HSV effizient. Ein Flachschuss von „HSV_Perkkix“ zum 5:1 (55.) sowie ein weiterer Treffer in der 60. Minute entschieden das Spiel frühzeitig. Springer fand nicht mehr richtig zurück in die Partie und musste sich am Ende deutlich geschlagen geben. Somit nahmen unsere eStorks keine Punkte aus den Spielen gegen den Hamburger SV mit.

Holstein Kiel vs. Eintracht Frankfurt

1vs1: Julius „Juli“ Kühle vs. Julien „SGE_Julien“ Kurum

Wie schon in den Spielen zuvor starteten unsere eStorks stark in die Partie und gingen in Person von Kühle bereits in der 11. Minute in Führung. Nur wenig später legte er nach, verlud seinen Gegenspieler mit einer starken Körpertäuschung und verwandelte eiskalt zum 2:0. In der 28. Minute folgte der nächste Treffer: Nach einem schnellen Konter steckte „Juli“ den Ball perfekt durch die Abwehr und schob im Eins-gegen-eins souverän zum 3:0 ein. Zwar verkürzte Kurum in der 34. Minute, doch Kühle blieb spielbestimmend und stellte noch vor der Pause nach einem überlegt ausgespielten Angriff den Spielstand auf 4:1 (41.). In der zweiten Halbzeit setzte unser Kieler nach einer Ecke den Schlusspunkt und erhöhte auf 5:1 (61.). Ein überzeugender Auftritt und eine starke Ausgangslage für die Gesamtwertung!

1vs1: Justin „Milkalove“ Springer vs. Leon „Jelm“ Hahn

„Milkalove“ setzte die Serie der starken Anfangsphasen fort und traf bereits nach vier Minuten zur Führung. Nur wenige Minuten später zog er über die rechte Außenbahn in Richtung Strafraum, verlud die Abwehr mit einem starken Roulette und schlenzte den Ball sehenswert ins lange Eck zum 2:0 (8.). Kurz vor der Pause legte Springer noch einen drauf, zauberte sich durch den Strafraum und erzielte mit einem Traumtor das 3:0 (39.).

Nach dem Seitenwechsel kam Frankfurt besser ins Spiel und verkürzte in der 54. sowie in der 63. Minute nach einem Ballverlust auf 3:2. Doch Springer blieb effektiv und kombinierte sich in der 66. Minute zum 4:2. Zwar antwortete Jelm noch einmal (70.), doch ein schneller Kieler Konter zum 5:3 (79.) entschied die Partie endgültig. In der Schlussphase legte „Milkalove“ sogar noch das 6:3 nach (88.). Ein offensivstarker Auftritt und ein klarer Sieg für unsere eStorks – damit endet die Begegnung in der Gesamtwertung mit 11:4.

„Leider sind wir sehr unglücklich in den ersten Spieltag gestartet, konnten unsere Leistung dann aber verbessern und einen verdienten Punkt gegen Gladbach mitnehmen. Am Ende haben wir aus vier Spielen vier Punkte geholt und haben somit weiterhin die Chance, das Offline-Event in Berlin zu erreichen.“
Colin „Cooolliiin“ Völter
eSportler
„Wir sind nicht ganz zufrieden, da trotz starker Gegner heute mehr Punkte drin gewesen wären. Dennoch wissen wir, dass wir für die Qualifikation der K.O.-Phase noch alles in der eigenen Hand haben und werden uns bestmöglich darauf vorbereiten.“
Justin „Milkalove“ Springer
Cheftrainer U23

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