Die Gemeinschaftsschule mit Oberstufe Friedrichsort (ehemals Integrierte Gesamtschule Friedrichsort, IGF) wurde erneut als Eliteschule des Fußballs ausgezeichnet. Gemeinsam mit der KSV Holstein konnte die Schule die Anforderungen des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) erfolgreich erfüllen und sicherte sich die Zertifizierung für weitere drei Jahre.
Bereits seit 2019 besteht die Partnerschaft zwischen Holstein Kiel und der IGF. Im Sommer 2022 erhielt die Gemeinschaftsschule erstmals den Eliteschul-Status des DFB. Seitdem hat sich die enge Kooperation kontinuierlich weiterentwickelt und bietet talentierten Nachwuchsspielerinnen und -spielern eine ideale Verbindung aus Bildung und sportlicher Förderung.
Torben Hartjen, Leiter der Pädagogik im Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) von Holstein Kiel, freut sich über die erneute Auszeichnung: „Unsere Nachwuchsspielerinnen und -spieler stehen täglich vor der Herausforderung, Schule und Leistungssport zu verbinden. Umso wichtiger ist es, dass wir ihnen mit der Gemeinschaftsschule Friedrichsort einen Partner an die Seite stellen, der diese Doppelbelastung versteht und aktiv unterstützt.“
Auch Dominic Peitz, Direktor des NLZ, unterstreicht die Bedeutung der Kooperation: „Die Zusammenarbeit mit der Gemeinschaftsschule Friedrichsort ist ein zentraler Bestandteil unserer Ausbildungsphilosophie. Die erneute Anerkennung durch den DFB bestätigt die sehr gute Arbeit in Kiel. Die Erkenntnisse aus dem Zertifizierungsprozess zeigen zugleich, dass kommende Entwicklungsschritte – etwa beim Ausbau der Anzahl der Spielerinnen und Spieler – nur gemeinsam mit der Stadt Kiel und dem Landesministerium gelingen können.“
Imke Freudenthal, Schulleiterin der Gemeinschaftsschule Friedrichsort, betont die gemeinsame Entwicklung: „Die erneute Auszeichnung als Eliteschule des Fußballs macht uns sehr stolz. Sie bestätigt, dass wir hier optimale Bedingungen für die Verbindung von schulischer Bildung und Leistungssport geschaffen haben. Die Kooperation mit Holstein Kiel bereichert unseren Schulalltag seit 2019 und eröffnet unseren Schülerinnen und Schülern vielfältige Perspektiven.“
Im Rahmen des diesjährigen Prüfverfahrens nahm der DFB über zwei Tage hinweg verschiedene Qualitätsbereiche genau unter die Lupe – darunter die Vereinbarkeit von Schule und Spitzensport, die Zusammenarbeit mit Leistungszentren, individuelle Fördermaßnahmen sowie die Integration zusätzlicher Trainingseinheiten in den Schulalltag. Auch Aspekte wie die Talentauswahl und die gleichberechtigte Förderung von Mädchen und Jungen flossen in die Bewertung ein.