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Felix Boelter brachte Holsteins U23 mit seinem Tor auf die Siegerstraße.

U23-Jungstörche holen drei Punkte im Topspiel

Zweites Spiel, zweiter Sieg: Unsere U23 hat in der Rückserie der Flens-Oberliga die nächsten drei Punkte eingefahren. Den drittplatzierten Heider SV schlugen die zweitplatzierten Jungstörche im CITTI FUSSBALL PARK durch Tore von Felix Boelter und Cengizhan Koc mit 2:0.

Holstein Kiel U23 – Heider SV 2:0 (2:0)

Die Partie begann mit einer Hiobsbotschaft für Holstein. In der vierten Spielminute wurde Hamza Muqaj in Heider-Strafraumnähe gefoult und musste anschließend eine knappe Viertelstunde auf Feld behandelt werden. An dieser Stelle schon einmal eine gute und schnelle Besserung! An Muqas Stelle füllte in der Folge Islam Matene die Position im Holstein-Angriff aus.

Der früh Eingewechselte hatte dann auch die erste Torchance des Spiels. In der 28. Minute drang der Jungstorch nach eigenem Dribbling über die rechte Seite in den Strafraum ein und setzte einen Abschluss ans Außennetz. Auf der anderen Seite war wenig später Lio Rothenhagen gefragt. Abgetaucht in sein rechtes Eck klärte der KSV-Keeper die erste Torgelegenheit der Gäste zur Ecke. In deren Anschluss zappelte der Ball nach einem Heider-Kopfball sogar im Netz. Der Schiedsrichter ahndete zuvor allerdings ein Stürmerfoul des HSV.

Dafür zählte in der 43. Minute der Treffer auf der anderen Seite. Mit einem Steckpass von Höhe der Mittellinie bediente Casper Medlin seinen Teamkollegen Felix Boelter, der den gegnerischen Torwart umkurvte und zur U23-Führung einschob. Noch im Laufe der langen Nachspielzeit, die durch die Behandlungspause von Muqaj nötig geworden war, legten unsere Jungstörche den zweiten Treffer nach. Aus einer Umschaltsituation dribbelte Cengizhan Koc auf die Heider Abwehr zu, entschied sich für den eigenen Abschluss, und schlenzte das Spielgerät in die lange Ecke (45.). Mit dem Zwei-Tore-Vorsprung für die KSV ging es kurz darauf in die Pause.

Der zweite Durchgang begann zwar mit einer Drangphase der Heider, die ersten Abschlüsse verzeichneten dennoch unsere Jungstörche. Nach einer Stunde Spielzeit prüfte zunächst Aldin Jakupovic den Torwart der Gäste mit einem straffen Abschluss von der Strafraumkante. Keine zwei Minuten später zischte ein Boelter-Freistoß aus knapp 25 Metern zentraler Position nur knapp am rechten Pfosten vorbei.

Mit Beginn der Schlussphase hatte Matene die Vorentscheidung auf dem Fuß. Der Jungstörche-Stürmer fing einen Pass der Gäste-Defensive ab und dribbelte auf das Heider Tor zu, wo sein Abschluss jedoch pariert werden konnte. Auch in den letzten Spielminuten zeigte sich die Kieler Offensive weiter bemüht, unter anderem der eingewechselte Kjell Knaak kam gefährlich zum Zug, ein zusätzliches Tor wollte aber nicht mehr fallen. So blieb es beim 2:0 für unsere Jungstörche, die damit den nächsten Zu-Null-Erfolg und weitere drei Punkte in der Flens-Oberliga einfuhren.

Statistik

Holstein Kiel U23: Rothenhagen – Ottilinger, Petersen, Medlin, Parduzi (85. Borges) – Ugoh, Boelter (90. Lückner), Koc – Muqaj (24. Matene (80. Sohn)), Winter – Jakupovic (85. Knaak).

Tore: 1:0 Boelter (43.), 2:0 Koc (45.+11).

Zuschauer: 105

Stimmen zum Spiel

Willi Weiße: „Ich freue mich, dass wir das zweite Mal die Null gehalten und auch die Druckphasen von Heide gut überstanden haben. Die Mannschaft hat das Spiel in jeder Phase angenommen – mit und gegen den Ball. Insgesamt haben wir wenig zugelassen und die Führung genau zum richtigen Zeitpunkt geschossen. Am Ende hätten wir durchaus noch das dritte Tor machen können, aber wir freuen uns über den Sieg und nehmen den Schwung mit für das Duell in Todesfelde nächste Woche.” 

Cengizhan Koc: „Wir haben unseren Matchplan heute als Mannschaft super auf den Platz bekommen. Besonders in der ersten Halbzeit haben wir es defensiv gut gemacht und die richtigen Momente gefunden, um ins Pressing zu kommen. Heide hat sehr viel über lange Bälle versucht, da haben wir als geschlossenes Team sicher gegen gehalten.”

Caspar Medlin: „Mit der Verletzung von Hamza hat das Spiel natürlich denkbar schlecht angefangen, das war ein Schock für alle. Danach haben wir etwas gebraucht, um wieder reinzukommen, aber das ist uns im Verlauf der ersten Halbzeit immer besser gelungen. Wir haben immer wieder die richtigen Räume gefunden und uns gute Chancen rausgespielt. Zu Null zu gewinnen ist als Abwehrspieler immer geil.”

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