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Kian Tack erzielte alle Treffer der Jungstörche gegen den VfR Neumünster.

Punkteteilung im Topspiel: U23 mit 3:3-Remis beim VfR Neumünster

Unsere Jungstörche mussten sich am Sonntagnachmittag mit einem 3:3-Unentschieden beim direkten Verfolger VfR Neumünster zufriedengeben. Zur Pause führten unsere Jungstörche dank drei Toren von Kian Tack mit 3:1, schafften es im zweiten Durchgang aber nicht, die Aufholjagd der Gastgeber rechtzeitig auszubremsen.

VfR Neumünster – Holstein Kiel 3:3 (1:3)

Unsere Jungstörche versteckten sich in diesem Topspiel nicht, liefen von Beginn an mutig auf und setzten den VfR früh unter Druck. Die erste gute Gelegenheit der Partie erkämpfte U23-Kapitän René Guder, der den Ball an der Grundlinie behauptete und für Kian Tack auflegte. Allerdings kam José Dardon im Neumünsteraner Tor zuvor an den Ball. Kurze Zeit später war es wieder eine Einzelaktion, die dieses Mal mit Erfolg gekrönt war. Kjell Knaak wurde nach einem schönen Sololauf im Strafraum zu Fall gebracht. Den anschließenden Elfmeter verwandelte Tack vom Punkt sicher zur 1:0-Führung (18.).

Fünf Minuten später gab es ein Déjà-vu für die 753 Fans in der Grümmi-Arena in Neumünster: Wieder wurde Knaak im gegnerischen Strafraum gefoult, wieder gab es Elfmeter und wieder verwandelte Tack – dieses Mal zum 2:0 (21.). Allerdings hatten die in Lila-Weiß spielenden Gastgeber auch postwendend eine Antwort parat. Im direkten Gegenzug kombinierten sich die Hausherren durchs Zentrum und verkürzten durch einen platzierten Abschluss von Visar Mehmeti (22.). Zwar war der VfR im Anschluss leicht am Drücker, aber Holsteins Nachwuchs konnte noch vor der Pause seinen Vorsprung weiter ausbauen. Eine butterweiche Flanke von Guder kam von der linken Seite passgenau auf den Kopf von Tack, der ungestört einnickte und damit gleichzeitig seinen Dreierpack im ersten Durchgang schnürte (37.).

Es war ein intensives Spitzenspiel der Flens-Oberliga – mit Jubel auf beiden Seiten …

Nach dem Seitenwechsel blieb Holstein offensiv gefährlich, aber auch der VfR wurde zwingender. Nur drei Minuten nach Wiederanpfiff verhinderte Henrie Müller-Kalthoff im Tor der Jungstörche mit einer Glanztat den Anschlusstreffer für die Lila-Weißen. In der 56. Spielminute wurde Holsteins Nachwuchskeeper dann aber doch durch einen abgefälschten Abschluss von Rafael Krause überwunden, und so verkürzten die Lila-Weißen auf 2:3 (56.). Auf der anderen Seite hatte aber auch Holsteins U23 gute Möglichkeiten. So verpasste der eingewechselte Islam Matene mit einem Schuss an die Latte nur knapp den nächsten Treffer. Stattdessen galt es für Holsteins Nachwuchs, den Ausgleich hinzunehmen, als sich erneut Mehmeti stark durchsetzte und ins lange Eck zum 3:3 vollendete (68.).

Die Jungstörche waren im Anschluss bemüht, vorne aber nicht zielstrebig genug und mussten hinten wachsam bleiben, denn der VfR blieb gefährlich. In einer hitzigen Schlussphase konnte die Partie jederzeit auf die eine oder andere Seite kippen. Trotz guter Möglichkeiten für beide Teams blieb es am Ende bei der 3:3-Punkteteilung, mit der Holsteins U23 die Tabellenführung in der Flens-Oberliga verteidigte.

Statistik

Holstein U23: Müller-Kalthoff – Junge, Petersen, Lüth, Guder – Koc (83. Apelt), Wiese – Richter Monserrat, Knaak (51. Matene), Mehmeti (78. Meyer) – Tack.

Tore: 0:1 Tack (18., FE), 0:2 Tack (21., FE), 1:2 Mehmeti (22.), 1:3 Tack (37.), 2:3 Krause (56.), 3:3 Mehmeti (68.).

Stimmen zum Spiel

Freddy Kaps: „Natürlich ist das Ergebnis aufgrund der zweiten Hälfte ärgerlich. Wir hätten den vierten Treffer nachlegen müssen, diese fehlende Konsequenz ist mit der jungen Truppe sicher auch mal okay. Dadurch haben wir den Gegner aber nochmal stark gemacht. Wir nehmen heute mit, dass wir selbst in der Hand haben, wie die Spiele laufen. Das ist der Kern: Wenn wir uns klare Chancen erarbeiten, müssen wir sie nutzen. Das ist nicht selbstverständlich, und solche Möglichkeiten kommen im Spielverlauf so häufig nicht wieder.“

Kian Tack: „In der ersten Halbzeit haben wir das auf den Platz gebracht, was wir uns vorgenommen haben. Nach dem Seitenwechsel hatten wir genug Möglichkeiten, haben es aber leider nicht wie in der Vorwoche geschafft, den Sack zuzumachen. Das hat der VfR dann gnadenlos ausgenutzt. Wichtig ist aber auch, dass wir nicht verloren haben und weiter auf Platz eins stehen. Das ist am Ende das, was zählt. Wir werden aus dem Spielverlauf aber sicher unsere Lehren ziehen.“

René Guder: „Wir haben eine super erste Halbzeit gespielt und hatten dann das 4:1 oder sogar 5:1 auf dem Fuß. Das machen wir aber nicht und bekommen stattdessen das Gegentor. Dann ist klar, dass es auf dem Platz nochmal hitzig wird. Am Ende ist der Punkt in Ordnung, aber wir müssen für uns mitnehmen, dass wir in solchen Spielen früher den Deckel draufmachen müssen.“

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