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Stefan Fischer blickt im Interview auf die ersten Wochen im Ligabetrieb mit den Holstein Women.

„Müssen weiter hart arbeiten“ – Women-Trainer Stefan Fischer über den starken Saisonauftakt

Unsere Women befinden sich nach dem fünften Spieltag in der Frauen-Regionalliga Nord mit 15 Punkten an der Tabellenspitze und blicken damit auf einen makellosen Auftakt zurück. Das haben wir zum Anlass genommen und mit Cheftrainer Stefan Fischer über die ersten Pflichtspielwochen seines Teams gesprochen. 

Moin Stefan, ihr seid in der Liga mit fünf Siegen in Serie gestartet. Wie fällt dein Fazit zu diesem Auftakt aus? 

Ich habe mir ehrlicherweise einen erfolgreichen Start erhofft. Unser Ausscheiden gegen den 1. FC Magdeburg im DFB-Pokal war natürlich ärgerlich, aber das haben wir schnell abgehakt. Insgesamt haben die Ergebnisse in der Liga danach gestimmt. Es sind viele Spielerinnen zum Einsatz gekommen, und wir sind immer in der Lage, Qualität von der Bank zu bringen. Dieser Start sorgt natürlich dafür, dass die Arbeit allen im Team Freude bereitet und wir positiv auf die nächsten Wochen blicken können. 

Wie viel Aussagekraft hat die aktuelle Serie für dich nach diesen ersten Saisonwochen überhaupt? 

Besonders die letzten zwei Siege gegen den VfL Wolfsburg und die SpVg Aurich waren für mich aussagekräftig. Wir haben bewiesen, dass wir auch mit Rückständen umgehen können und immer an uns glauben. Das ist in meinen Augen eine große Charakterstärke der Mannschaft, die auch im weiteren Saisonverlauf entscheidend sein kann. 

Wo siehst du aktuell noch das größte Entwicklungspotenzial in eurem Spiel? 

Wir sind in den letzten Spielen noch sehr auf Sicherheit bedacht gewesen. Viele Spielerinnen denken mit dem ersten Ballkontakt noch eher nach hinten als nach vorne. Da gilt es, dass wir zielstrebiger werden und noch schnellere Umschaltmomente in die Offensive kreieren. Dabei spielt auch das Mentale eine große Rolle, um am Ende wirklich mit dem nötigen Mut aufzutreten. 

Wie wichtig ist es, trotz dieser frühen Erfolgsserie auf dem Boden zu bleiben? 

Das ist für mich extrem wichtig. Wenn man in dieser Liga etwas erreichen möchte, dann muss man demütig und fleißig bleiben. Das ist mir als Trainer auch enorm wichtig. Überheblichkeit gibt es bei uns im Team nicht. Wir müssen weiter hart arbeiten, auch weil wir wissen, dass die Gegner uns nach der Meisterschaft im vergangenen Jahr besonders auf dem Schirm haben. 

Alle schauen gerade auf die Ergebnisse. Was wird dabei vielleicht von außen nicht wahrgenommen? 

Die gesamte Arbeit im Hintergrund. Über unser Trainer- und Staffteam und die sportliche oder organisatorische Verantwortung, aber auch die medizinische Betreuung, die Pressearbeit und das Teammanagement. Ohne all diese Zahnräder, die ineinandergreifen, wären die Erfolge der letzten Monate und Wochen der Holstein Women gar nicht möglich gewesen. Da sind so viele Personen, die ganz viel Zeit und Engagement investieren, aber die eben nicht jede Woche auf dem Platz stehen.

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