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Janine Minta und die Holstein Women freuen sich auf das erste Pflichtspiel des Jahres.

Zweiter Anlauf für die Women: Halbfinale zum Start ins neue Jahr

Im zweiten Versuch soll es soweit sein: Für die Holstein Women steht am Wochenende das erste Pflichtspiel 2026 an. Nach knapp dreimonatiger Winterpause wartet auf das Team von Cheftrainer Stefan Fischer dabei direkt ein K.-o.-Spiel. Im Halbfinale des SHFV-LOTTO-Landespokals gastieren unsere Women beim IF Stjernen Flensborg.

IF Stjernen Flensborg – Holstein Women (So, 12 Uhr)

Die Partie war ursprünglich bereits für den letzten Sonntag, 22. Februar, angesetzt. Doch die schwierigen Witterungsbedingungen zu dieser Zeit führten zu einer Unbespielbarkeit des Platzes in Flensburg. Genau eine Woche später, am 1. März, wird nun der zweite Versuch gestartet. Anpfiff der Partie im Schleswig-Holsteinischen Landespokal ist um 12 Uhr auf dem Kunstrasenplatz von IF Stjernen Flensborg. Der Wiederbeginn verläuft damit anders als geplant, Women-Cheftrainer Stefan Fischer zieht trotzdem viel Positives daraus. „Endlich konnten wir wieder richtig auf dem Platz trainieren, und alle haben richtig Gas gegeben”, freut er sich über die jüngste Trainingswoche. „Die Mannschaft hat in den Einheiten maximale Intensität gezeigt – ich bin total begeistert.” 

Belohnt werden soll der Trainingseifer dann am Sonntag gegen IF Stjernen Flensborg. Die Gastgeberinnen messen sich im Ligabetrieb in der Oberliga Schleswig-Holstein mit ihren Konkurrentinnen. Sie agieren damit momentan eine Spielklasse unter den Holstein Women, die in der Regionalliga um den Aufstieg mitspielen. Mit 25 Punkten aus zehn Spielen ist der IF allerdings gut in die Saison gestartet und belegt zurzeit den zweiten Platz. „Wir unterschätzen den Gegner auf keinen Fall“, stellt deshalb auch Luiza Zimmermann klar. „Gegen Flensborg wird es sicher kein Selbstläufer. In der Halle haben sie sich beim LOTTO NORDCUP sehr gut präsentiert”, warnt auch Cheftrainer Fischer.

Unsere Holstein-Abwehrspielerin erwartet von den Flensburgerinnen, dass sie „vielleicht auch etwas defensiver spielen“, und liefert den Lösungsansatz dafür gleich mit: „Wir wollen uns mit unserer Spielidee im letzten Drittel durchtanken.“ Ähnlich sieht es auch ihr Trainer, der von seinem Team sehen möchte, dass sie „klar dominieren, das Spiel machen und zeigen, dass wir eine Klasse höher spielen”. Gelingt das, dürfte auch der Wunsch von Zimmermann in Erfüllung gehen: „Es wäre schön, ein paar Tore zu schießen, denn wir wollen da gewinnen und ins Finale einziehen.“

In dem Fall würde die Mission Titelverteidigung weitergehen. Im letztjährigen Landespokalfinale setzten sich die Holstein-Women mit 5:0 gegen den Eichholzer SV durch und stemmten die Trophäe in die Höhe. Der Wiederholung dieses Erlebnisses näherten sich unsere Women in der laufenden Saison zunächst mit einem 19:0-Erfolg beim SV Viktoria. Darauf folgte ein souveräner 6:0-Viertelfinalsieg gegen die SG NieBar. Jetzt soll das erneute Finalticket gelöst werden.

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