Am Samstag, dem 21. Februar, steht für unsere Störche das am weitesten entfernte Auswärtsspiel auf dem Programm. Ziel ist Karlsruhe, wo im Kader und auf der Trainerbank hohe Konstanz herrscht. Wir haben den kommenden Gegner Karlsruher SC unter die Lupe genommen.

Sich den KSC ohne Christian Eichner vorzustellen, dürfte schwerfallen. Der heutige Cheftrainer stammt aus der Karlsruher Jugend, spielte sowohl für die Zweitvertretung als auch für die Profis. Anschließend führte ihn sein Weg als Spieler über die Stationen TSG Hoffenheim, 1. FC Köln und MSV Duisburg. Nach dem Karriereende ging es zurück in die Fächerstadt und 2016 begann die Trainerkarriere – zuerst im Nachwuchsbereich, dann als Co- und Interimstrainer. Im Februar 2020 folgte schließlich die Festanstellung als Cheftrainer. Damit ist der 43-Jährige der dienstälteste Trainer der 2. Bundesliga. Unter der Leitung des Urgesteins etablierte sich der Verein wieder im Unterhaus und konnte mehrmals in die Spitzengruppe vorstoßen. In dieser Saison zeigt der Trend jedoch nach unten. Insgesamt konnten die Badener aus den vergangenen elf Partien nur sechs Punkte sammeln.
Im Kader der Fächerstädter finden sich weitere langjährige Akteure. Marvin Wanitzek sorgt seit 2017 für Kreativmomente im Mittelfeld und ist in dieser Saison kaum zu stoppen. Acht Tore und fünf Assists stehen bereits auf dem Konto des Routiniers. Zudem sind Christoph Kobald seit siebeneinhalb und Sebastian Jung seit fünfeinhalb Jahren in Karlsruhe aktiv. Die neuesten Kadermitglieder sind Hyeok-Kyu Kwon (FC Nantes), 24-jähriger defensiver Mittelfeldspieler aus Südkorea, und Stephan Ambrosius (FC St. Gallen), der bis Saisonende in den Wildpark zurückkehrt. Der 27-jährige Innenverteidiger trug bereits in der Saison 2022/23 das Trikot des KSC.


Rückkehr und Wiedersehen
Für zwei Störche ist die Begegnung am 23. Spieltag ebenfalls eine Rückkehr in alte Gefilde. Wie auch Christian Eichner stammt unser Trainer Marcel Rapp aus dem Nachwuchs der Blau-Weißen. Für Karlsruhes Zweitvertretung standen die beiden Trainer auch viermal gemeinsam auf dem Platz (2 Siege, 2 Unentschieden). Ebenfalls lief Jonas Meffert bereits für den KSC auf und sammelte zwischen 2014 und 2017 62 Einsätze. Zudem kommt es zum Wiedersehen mit Robin Himmelmann. Der Torhüter verstärkt seit Sommer 2024 das badische Torhüterteam, erst kürzlich wurde sein Vertrag sogar verlängert. Für unsere Störche lief der 37-Jährige in der Saison 2022/23 neunmal auf.
Die Verbindung zwischen den beiden Clubs geht selbstverständlich über die Spieler hinaus, die für beide Vereine aufliefen. In unserer Rubrik „Geschichte und Geschichten“ werfen wir einen Blick auf die Vergangenheit des KSC.
Die letzten Duelle
Ein Blick auf die vergangenen Spiele gegen Karlsruhe stimmt optimistisch und lässt die lange Reise nach Süddeutschland zuversichtlich antreten. Schließlich reist unsere KSV mit fünf Siegen in Folge gegen den KSC und einer Tordifferenz von 12:2 in den Wildpark. Beim 3:0-Hinspielsieg trugen sich Adrián Kaprálik, David Zec und Phil Harres in die Torschützenliste ein.

