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Therkelsen: Zum zweiten Mal goldenes Händchen

Es war nicht einmal eine Minute vergangen, seit Jonas Therkelsen eingewechselt worden war, da lag der Ball schon im Netz. Damit hatte unser Trainergespann wieder sein goldenes Händchen unter Beweis gestellt, und der Norweger stach zum zweiten Mal in dieser Saison als Joker.

In der 73. Spielminute betrat Therkelsen für Adrián Kaprálik das Spielfeld. „Von der Bank aus habe ich gesehen, wie die Jungs gekämpft haben. Ich wollte sie einfach unterstützen“, blickte der Flügelspieler nach dem Schlusspfiff zurück. Die Spielphase gehörte gerade den Gästen aus Dresden, doch tief in der gegnerischen Hälfte hatten sich unsere Störche einen Einwurf herausgeholt. Faride Alidou setzte sich über die rechte Seite durch, seine abgefälschte Flanke landete im Rückraum – und wer stand da? Unsere Nummer zehn, im richtigen Moment an der richtigen Position. „Es war sehr schön, sehr schnell und sehr wichtig“, lachte der Norweger. „Dresden hatte gerade viel Druck gemacht, daher war es ein guter Zeitpunkt, um das Spiel wieder zu uns zu ziehen. Wir wollten, dass das Spiel uns gehört und nicht dem Gegner.“

Das Gefühl, einen immens wichtigen Treffer erzielt zu haben, erlebte der Norweger, der dann noch das dritte Tor vorbereitete, bereits zum zweiten Mal in dieser Saison. Schon im traditionsreichen Nordduell mit dem FC St. Pauli war er in der Schlussphase eingewechselt worden. Am zweiten Spieltag hatte er sich noch etwas länger Zeit gelassen und erzielte „erst“ in der 88. Minute sein Tor – damals zum 2:2‑Endstand. Mit den nun insgesamt drei Torbeteiligungen nach einer Einwechslung gehört Therkelsen zu den Top-Jokern der Liga.

Jubel nach dem Tor mit Gyan de Regt …
… in den Armen des Trainer mit den goldenen Händchen, Tim Walter, …
… und auf dem Rücken des Assistgebers Faride Alidou.

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