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Trotz starkem Comeback: Störche unterliegen effektivem 1. FC Nürnberg

Unsere Störche haben am Samstag eine bittere Heimniederlage hinnehmen müssen. Die Mannschaft von Trainer Tim Walter kämpfte sich am 26. Spieltag vor 13.812 Zuschauern im Holstein-Stadion gegen den 1. FC Nürnberg nach einem zwischenzeitlichen 0:2-Rückstand zurück ins Spiel, unterlag am Ende aber mit 2:3.

In einer ausgeglichenen Anfangsphase hatte Holstein die erste Möglichkeit des Spiels – und was für eine: Unsere Störche eroberten am gegnerischen Strafraum den Ball, Adrian Kapralik schoss jedoch freistehend FCN-Torwart Jan Reichert an (10.). Im Gegenzug ging Nürnberg mit dem ersten Schuss aufs Tor direkt in Führung, als Julian Justvan die flache Hereingabe von Mohamed Ali Zoma am ersten Pfosten über die Linie drückte (14.). Nachdem Kapraliks Schuss aus der Drehung von Reichert pariert worden war (21.), präsentierte sich der Club extrem abgezockt und legte direkt durch Justvan nach, dessen Flachschuss im langen Eck einschlug (22.). Unsere Jungs waren um eine schnelle Antwort bemüht – und fanden diese: Zunächst konnte Reichert einen satten Schuss von Kapralik zur Seite abwehren (26.), kurz darauf drückte der Slowake aber eine Kopfballablage von Alexander Bernhardsson aus kurzer Distanz über die Linie (29.). Nürnberg wurde danach nach einer Ecke gefährlich, unser Torwart Timon Weiner parierte einen Kopfball von Tarek Buchmann aber überragend (34.). In der achtminütigen Nachspielzeit drängte unsere KSV mit aller Macht auf den Ausgleich – und belohnte sich schließlich für den betriebenen Aufwand: Erst blieb Kapralik an Reichert hängen (45.+3), dann verlängerte David Zec eine Hereingabe mit dem langen Bein am zweiten Pfosten vorbei (45.+7) und schließlich wuchtete Kasper Davidsen eine Bernhardsson-Flanke per Flugkopfball ins rechte Eck zum 2:2-Pausenstand (45.+8).

Auch nach dem Seitenwechsel hatte Holstein mehr vom Spiel, Bernhardsson konnte Reichert jedoch nicht im kurzen Eck überlisten (64.). Stattdessen zeigte sich Nürnberg erneut brutal effektiv, als Zoma von links nach innen zog und den Ball zur erneuten Führung im rechten Eck unterbrachte (72.). Die Walter-Elf blieb tonangebend und rannte in der Schlussphase an, Steven Skrzybski vergab jedoch die beste Möglichkeit, weil er bei seiner Rückkehr nach auskuriertem Muskelbündelriss aus acht Metern zu hoch zielte (84.). Weil in der Nachspielzeit keine weitere Gelegenheit hinzukam, stand am Ende eine vermeidbare 2:3-Heimniederlage gegen effiziente Franken zu Buche.

Statistik

Holstein: Weiner – Nekic (77. Rosenboom), Zec, Ivezic, Tolkin – Meffert, Bernhardsson (71. Harres), Davidsen (77. Schwab), Tohumcu (60. Skrzybski), Therkelsen – Kapralik – Trainer: Walter.

Nürnberg: Reichert – Koudossou, Buchmann (86. Fernandez), Lochoshvili, Yilmaz – Markhiev, Baack, Nzingoula (46. Maboulou/86. Scobel), Lubach (66. Becker) – Zoma, Justvan (79. Mkrtchyan) – Trainer: Klose.

Schiedsrichter: Kampka (Köln) – Tore: 0:1 Justvan (14.), 0:2 Justvan (22.), 1:2 Kapralik (29.), 2:2 Davidsen (45.+8), 2:3 Zoma (72.) – Zuschauer: 13.812.

Stimmen

Alexander Bernhardsson: Wir haben das Spiel über weite Strecken kontrolliert und dem Gegner wenig Gelegenheiten gestattet, aber wenn man drei Gegentore kassiert, ist es schwierig, ein Spiel zu gewinnen, auch wenn wir uns selbst viele Chancen erspielt haben. Wir müssen uns das Selbstvertrauen durch Erfolgserlebnisse erarbeiten.

Jonas Meffert: Es ist eine extrem bittere Niederlage. Wir hatten viele gute Momente und haben dominant gespielt, stehen am Ende aber trotzdem mit null Punkten da. Wir haben nach den beiden Gegentoren nicht aufgegeben, sondern weiter Gas gegeben und sind zurückgekommen. In der zweiten Hälfte hat Nürnberg ein guter Konter gereicht. Wir müssen künftig noch einen Tick besser verteidigen und vorne konsequenter sein. Wir dürfen jetzt nicht aufstecken, sondern müssen schnell den Kopf hochnehmen und weitermachen.

Steven Skrzybski zum Heimspiel gegen Nürnberg:

Die Pressekonferenz nach #KSVFCN:

Das Heimspiel gegen Nürnberg in Bildern:

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